Weniger Express-Züge zwischen Hauptbahnhof und BER
Ab heute wird die Zugverbindung zwischen dem Berliner Hauptbahnhof und dem Flughafen Berlin Brandenburg (BER) reduziert – statt fünf Regionalzügen pro Stunde verkehren künftig nur noch vier. Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) begründet die Maßnahme mit der starken Auslastung des Berliner Nord-Süd-Tunnels.
Seit dem Fahrplanwechsel im Dezember sei es auf der entsprechenden Route vermehrt zu Störungen und Verspätungen gekommen. Um die Situation zu stabilisieren, habe man sich für eine „temporäre Anpassung des Zugangebots“ entschieden. Die Maßnahme soll zunächst bis zum 30. April 2026 gelten.
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Bisher fuhr der Flughafen-Express (FEX) viermal pro Stunde. Eine dieser Verbindungen wird nun mit der neu eingeführten Regional-Express-Linie RE20 kombiniert. Diese Linie, die seit Dezember 2025 besteht, verkehrt zwischen Hauptbahnhof, BER sowie weiter in Richtung Lübbenau und Cottbus.
Nach Angaben des VBB müsse man die entsprechende Routenplanung neu überdenken: „Es ist bereits jetzt erkennbar, dass für eine Erhöhung der Pünktlichkeit im Nord-Süd-Tunnel die dortige Infrastruktur mittel- und langfristig noch einmal an das lange geplante und bekannte Angebotskonzept angepasst werden muss.“
Gleichzeitig betont der Verkehrsverbund jedoch, dass die jetzige Einschränkung keine Dauerlösung sein werden, da die Verringerung des Angebots erhebliche Nachteile mit sich bringe und nur in Ausnahmefällen sowie zeitlich befristet vertretbar sei. (red)