25 Jahre BERLINboxx
BusinessMagazin

MACHER, AUFSTREBENDE, ERFOLGREICHE, VERNETZTE, DURCHSTARTER, VISIONÄRE, KREATIVE, NERVIGE…

Die Berliner Gesellschaft im Imagetest 2026

 

sie alle bestimm(t)en das Leben in unserer Stadt. Teils inspirierend, teils demotivierend, wie die Zeiten sich gerade insgesamt präsentieren. Es liegt ein weiteres Jahr hinter uns, das von globalen Konflikten und neu aufgefl ammten Krisen überschattet war – und uns eine neue Regierung beschert hat. Unser alljährlicher Imagetest der Berliner Gesellschaft blieb von diesen Entwicklungen nicht unberührt. Mit der Unterstützung von Ihnen, unseren Leserinnen und Lesern, wählte die Redaktion der BERLINboxx in sieben Kategorien jeweils zehn Kandidaten, die in positiver oder negativer Weise in Erscheinung traten. Manche von ihnen halfen, das Image Berlins aufzupolieren oder engagierten sich in vorbildlicher Weise für ihre Mitbürger, oft genug unter dem medialen Radar.

 

Wie sagte schon Clemens von Brentano: Berlin ist vielleicht die einzige Stadt, wo die so genannten genialen Menschen nicht für Narren gehalten werden.

 

Andere dagegen sind aus unserer Sicht eher als Bedenkenträger, Bremser und Blockierer unterwegs oder neigen zu nerviger Selbstüberschätzung. Unser Ranking ist, wie immer, eine subjektive Momentaufnahme, wobei die Reihenfolge der Nennung keine Gewichtung darstellt. Jeder Top 70-Auserwählte, der sich falsch eingeschätzt glaubt, hat es selbst in der Hand, im nächsten Jahr in einer anderen Kategorie zu glänzen. Von den Nervigen zu den Heroes – natürlich auch umgekehrt. In Berlin ist alles möglich. Lassen wir uns gemeinsam überraschen. Die Redaktion der BERLINboxx wünscht Ihnen vergnügliche Lektüre und inspirierende Erkenntnisse mit unseren Top 70 in diesem neuen Jahr 2026, in dem unsere Kommunikationsgruppe ihr 30-jähriges Jubiläum feiert. Wir freuen uns auf Ihr Feedback. Ganz besonders, wenn Sie anderer Meinung sind.

 

Die Redaktion

MASTERMINDS: SIE HABEN EINFLUSS UND PRÄGEN DIE STADT

Martina Klement

 

Berlin kann digital – dank einer Entwicklungshelferin aus Bayern. Der Juristin, korrekter Titel: Chief Digital Officer, gelang in kurzer Zeit, woran Vorgängersenate 20 Jahre lang gescheitert waren: eine echte Verwaltungsreform. Plötzlich sind Termine in den Bürgerämtern verfügbar, Senat und Bezirke arbeiten zusammen statt gegeneinander. Vorläufiger Höhepunkt ist der landeseigene KI-Assistent namens BärGPT. Schöne neue Welt!

 

Bild: Hans-Christian Plambeck

Prof. Dr. Volkmar Falk

 

Das Deutsche Herzzentrum der Charité verdankt ihm und seinem Team den europäischen Spitzenplatz in der robotergestützten Herzchirurgie. Bislang waren nicht nur im Wedding Operationen am Herzen reine Handarbeit. Jetzt steuert der Operateur mit einer Art Spielekonsole die Instrumente an den Roboterarmen. Für die Patienten bedeutet es weniger Schmerzen und schnellere Genesung. Künftig wird es öfter heißen: Kollege Roboter, übernehmen Sie!

 

Bild: DHZC/Paff

Kaweh Niroomand

 

Wenn einer es schafft, die Olympischen Spiele nach Berlin zu holen, dann Kaweh Niroomand. Der Multisportfunktionär wurde 2025 vom Senat zum Olympiabeauftragten ernannt. Als Ex-Vizepräsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) hat er die nötigen Kontakte. Welche Stadt bzw. Region ins Rennen geht, entscheidet der DOSB im Herbst. Schwieriger dürfte es werden, auch die Mehrheit der Berliner für Olympia an Havel und Spree zu begeistern.

 

Bild: Andreas Gora

Francisco Iglesias

 

Dämmung war gestern. Auf der jüngsten EXPO REAL zeigte der Geschäftsführer von FIV.Energy der staunenden Fachwelt, wie Energieeffizienz heute funktioniert. Nicht extra Dämmplatten bringen nachhaltige Wirtschaftlichkeit, die Lösung heißt vernetzte Intelligenz. Heizung, Klima, Beleuchtung und Verbrauch werden über eine KI-basierte Plattform in Echtzeit gesteuert. Bis zu 60 Prozent Energieeinsparung sind so nachweisbar möglich.

 

Bild: BERLINboxx

Dr. Marcus Dühren- von Minden

 

Neue Hoffnung für Leukämiepatienten: Einem internationalen Team um den wissenschaftlichen Leiter von SinABiomedics gelang ein Quantensprung in der Onkologie. Ein spezieller Antikörper zerstört Tumorzellen mit der Treffgenauigkeit eines Lasers, das gesunde Gewebe wird geschont. Die klinische Studie startet noch in diesem Jahr. Bewährt sich das Verfahren, könnte es zu einem zentralen Baustein einer neuen Generation der Krebsmedizin werden.

 

Bild: AVA-Lifescience GmbH

Aletta von Massenbach

 

Vom Pannen-Airport in die Premier League, diese Meisterleistung vollbrachte Aletta von Massenbach. Der BER landete im globalen Ranking unter den deutschen Flughäfen auf Platz zwei hinter Düsseldorf – vor München und Frankfurt am Main. Deutschland ist nicht genug. Mit Innovation, Nachhaltigkeit und strikter Kundenorientierung will sie den Hauptstadt-Flughafen auch international weiter aufsteigen lassen. Getreu ihrem Motto: einfach machen.

 

Bild: Benjamin Pritzkuleit, Flughafen Berlin Brandenburg GmbH

Fabian Drescher

 

Blau-weißes Revival: Seit seinem Amtsantritt geht es mit Hertha BSC aufwärts. Gemächlich, wie es sich für eine Alte Dame gehört. Der Präsident lenkt die Geschicke des Traditionsvereins mit ruhiger Hand. Mit 15 die erste Dauerkarte, die Wahl an die Vereinsspitze erfolgte mit satter Mehrheit. Auch auf Zwist in der Hertha-Familie ist er bestens vorbereitet: Wenn er nicht im Stadion mitfiebert, arbeitet Fabian Drescher als Familienanwalt.

 

Bild: Hertha BSC

Holger Taubmann

 

Hightech im Hinterhof: Vom Kreuzberger Stammsitz aus steuert der CEO die AERTiCKET Gruppe, unter den Ticketgroßhändlern Marktführer für die Distribution von Flugtickets weltweit. Mit einem Jahresumsatz von 3,6 Milliarden Euro gehört sie zu den wenigen Umsatzmilliardären in Berlin. Von der Partnerschaft mit über 100 Airlines profitiert auch der Hauptstadt-Airport. Abheben, ohne abgehoben zu sein, das zeichnet das Unternehmen und dessen Lenker aus.

 

Bild: AERTiCKET Group

Dr. Heiner Koch

 

Roms Mann in Berlin ist ein Fels in der heidnischen Brandung. Der studierte Erzieher und promovierte Theologe, seit Juni 2015 Erzbischof von Berlin, zeigt und lebt Haltung gegen den (unchristlichen) Zeitgeist: Ja zur Aufnahme von Flüchtlingen, Ja zum Leben, Nein zu jeglicher Ausgrenzung und Fremdenhass. Gäbe es mehr Hirten seines Schlags, müsste sich Mutter Kirche weniger um fehlenden Nachwuchs und spärlich besuchte Gotteshäuser sorgen.

 

Bild: Walter Wetzler

The Duc Ngo

 

Andere Gastronomen gehen pleite, der Kultkoch aus der Kantstraße expandiert. Seit dem „Kuchi“ 1998 hat er ein kulinarisches Imperium aufgebaut. Restaurants u.a. in Berlin, Frankfurt, Baden-Baden, dazu TV-Shows wie „Kitchen Impossible“. Bunt wie seine Vita ist die Küche: Vietnamesisch, japanisch, chinesisch, koreanisch. Was der gebürtige Vietnamese anpackt, gelingt. Auch sein gerade erschienenes Kochbuch hat alle Zutaten zum Bestseller.

 

Bild: Z thomas, Wikimedia

AUFSTEIGER: HOCHMOTIVIERT GEHEN SIE MIT FRISCHEM ELAN ANS WERK

Steffen Krach

 

Den Niedersachsen wird Stehvermögen nachgesagt. Das wird der Heimkehrer auch brauchen. Denn der Ex-Staatssekretär im Rot-Grün-Roten Senat soll die schwächelnde Berliner SPD zum Sieg bei der Abgeordnetenwahl führen. Immerhin: Das Hannoveraner Regierungspräsidium nahm er 2021 im Handstreich. Beim Roten Rathaus dürfte es schwieriger werden. Die Konkurrenz ist stark – und tritt geschlossen an. Was für seine eigene Partei nur bedingt gilt.

 

Bild: Anne Hufnagl

Evelyn Palla

 

Kaum war ihr Vorgänger aufs Abstellgleis geschoben, wechselte sie 2025 in den Führerstand der Deutschen Bahn AG (DB). Mit dem Metier ist die Ökonomin aus Bozen bestens vertraut. Leitungsfunktionen bei den Österreichischen Bundesbahnen schlossen sich Vorstandsposten bei DB-Töchtern an. Im Notfall könnte sie einen Zug sogar eigenhändig führen. Kenntnisse, die ihr helfen, die Bummel-Bahn aus der Problemzone zu steuern. Na dann, Gute Fahrt!

 

Bild: Christoph Soeder, Deutsche Bahn AG

Bernd Siggelkow

 

Aus der Arche ins Abgeordnetenhaus. Nach 30 Jahren in dem von ihm gegründeten Kinder- und Jugendwerk zieht es den Pfarrer in die Landespolitik. Nicht nur reden, sondern handeln, dafür tritt der gebürtige Hamburger bei der Abgeordnetenhauswahl für die CDU in Marzahn an. Hauptkontrahentin des Seiteneinsteigers ist eine Spitzenpolitikerin – SPD-Innensenatorin Iris Spranger. Gutmensch gegen Genossin: Showdown ist am 20. September.

 

Bild: Tim Rauchhaus, Die ARCHE

Dr. Melanie Weber-Moritz

 

Verbieten statt Vermieten? Mit mehr Regulierung und Reglementierung will die erste Frau an der Spitze des Deutschen Mieterbundes bezahlbaren Wohnraum schaffen. Dazu soll Wohnen als Grundrecht ins Grundgesetz, Vergesellschaftung nicht ausgeschlossen. Eine weitere Forderung der Politik- und Sozialwissenschaftlerin: Einmal Sozialwohnung, immer Sozialwohnung. Kurzum, der Staat soll’s richten. Wohnraumlenkung à la DDR lässt grüßen.

 

Bild: Die Hoffotografen

Wulf von Borzyskowski

 

Aufsteiger im Wortsinn ist Mantis. Der Bauroboter kann schwere Lasten sicher bewegen und komplexe Bewegungen präzise ausführen. Entwickelt wurde er von Technologieführer All3 Construction, dessen Deutschlandgeschäft Wulf von Borzyskowski führt. KI, robotergestützte Fertigung und digitale Prozesssteuerung bilden ein System, das Planung, Produktion und Montage nahtlos verknüpft. Ein Booster für schnellen, kostengünstige(re)n Wohnungsbau.

 

Bild: All3 Construction Germany

Susann Hoffmann und Philippa Koenig

 

Müssen Kinderbrillen fad und farblos sein? Nein, fanden die Gründerinnen von MANTI MANTI. Den Namen gab der Fangschreckenkrebs (engl. Mantis Shrimp), ein Naturwunder, der 16 Farben sehen kann. Bunt sind auch die Brillen der Newcomerinnen. Zudem fast unkaputtbar und nachhaltig im 3D-Druck aus Rizinusöl hergestellt. Für die stylischen Durchgucker in elf Farbtönen gab’s 2025 den Unternehmerinnen-Preis.

 

Bild: Katja Hentschel, MANTI MANTI

Burhan Aykut

 

Sein WE Tower hat das Zeug zu einem Exportschlager Made in Berlin. Der innen wie außen grüne Mobilitäts-Hub kombiniert auf kleiner Grundfläche modernste E-Ladeinfrastruktur mit automatisierter Parktechnik. Der 16 Meter hohe (Leucht)Turm ist zudem dank Photovoltaik und Batteriespeicher nahezu autark.Investoren aus aller Welt stehen in Spandau Schlange, um den Auto-Hochstapler im Alltagsbetrieb zu erleben. Prädikat: turmhoch überlegen.

 

Bild: WE Tower

Sandra Scheffel

 

Bei Bildung denkt man nicht automatisch an Berlin. Dennoch darf sich die Maria-Leo-Grundschule in Prenzlauer Berg Deutschlands beste Schule nennen. Für ihr Konzept erhielt die Schulleiterin 2025 den Deutschen Schulpreis. Das Erfolgsgeheimnis? Selbstorganisiertes Lernen, kein Frontalunterricht, Ganztagsbetrieb, ansprechende Gestaltung innen und außen. Das Siegermodell macht Schule – und Berlin zum Geberland im Länderbildungsausgleich.

 

Bild: Tobias Rücker

Dr. Kathleen Reinhardt

 

Auf den Spuren des Bildhauers wandelt sie seit langem. Als Leiterin des Georg Kolbe Museums in Westend seit 2022, in diesem Jahr auch in Venedig. Dort wird sie den deutschen Pavillon bei der Biennale kuratieren. Rückblende: In dem von den Nazis festungsartig ausgebauten Kunsttempel hatte Kolbe 1934 Skulpturen ausgestellt. Jetzt wartet nicht nur die Fachwelt gespannt, ob der promovierten Kunsthistorikerin der Brückenschlag gelingt.

 

Bild: Diana Pfammatter

Nikodemus Berger

 

Fleischlos durch die Nacht. Der junge Koch aus Wien ist ein Shootingstar am Berliner Sterneküchenhimmel. Seine Küche kombiniert französische Grundtechniken mit asiatischen Einflüssen und regionalen Zutaten. Rein pflanzlichen, versteht sich. Wenn er nicht am Herd steht, joggt er gern oder sammelt fleißig Kräuter für seine Gäste. In welchen Parks und Waldungen er letzterer Neigung frönt, bleibt sein kleines kulinarisches Geheimnis.

 

Bild: Daniel Hartschick

LEADER: SIE KREMPELN DIE ÄRMEL HOCH UND BEWEGEN ETWAS IN BERLIN

Kai Wegner

 

Regierungschef, Landesvater, Tempomacher: der Regierende Bürgermeister brilliert in allen Rollen, sachorientiert und geräuschlos führt er die Senatskoalition aus CDU und SPD – eine moderative Meisterleistung! Macht Ernst mit der Verwaltungsreform und hat mit dem Schneller-Bauen-Gesetz den Weg geebnet für dringend benötigte Wohnungen. Leidenschaftlich auch sein Kampf gegen Extremisten aller Couleur auf Berlins Straßen. Chapeau und weiter so!

 

Bild: Yves Sucksdorff

Thomas Braun

 

„Berlin ist dazu verdammt, immerfort zu werden und niemals zu sein.“ Genau diesen Geist verkörpert der Siemensstadt Square: Auf 76 Hektar entsteht auf einem alten Industrieareal ein komplett neuer Stadtteil für Wohnen, Arbeiten und Forschung. Ein Megaprojekt mit einem Investitionsvolumen von 4,5 Milliarden Euro, dessen Fäden bei General Manager Thomas Braun zusammenlaufen. Gelingt es ihm, prägt er Berlins Wandel nachhaltig.

 

Bild: Siemens AG

Christoph Ahlhaus

 

Er ist die Stimme des Mittelstands. Hamburgs früherer Erster Bürgermeister leitet die führende Vertretung der Klein- und Mittelbetriebe hierzulande, steht auch an der Spitze des europäischen Dachverbandes in Brüssel. In der Sache qua Funktion fordernd, im Ton konziliant, im Auftreten fair. Den Spitznamen „Mr. Mittelstand“ trägt er zu Recht. Denn der Volljurist ist engagierter Anwalt der Millionen Mittelständler – und dies mit Erfolg.

 

Bild: BVMW

Udo Hoffmann

 

Nicht nur der Bau-Turbo sorgt für Neugeschäft, auch dem Bestand gilt sein Augenmerk: Rund 60 Prozent der Aufzüge in Deutschland sind älter als 20 Jahre – ein enormer Modernisierungsbedarf. OTIS-Zentraleuropa-Chef Hoffmann macht diese Herausforderung zur Priorität und treibt von Berlin aus Lösungen für Energieeffizienz, digitale Vernetzung und Barrierefreiheit voran. Seine Vision: Städte fit machen für die Zukunft.

 

Bild: OTIS Elevator Company

Carsten Jung

 

Gute Führung zeichnet die Berliner Volksbank aus. Für 2024 verkündete der Vorstandsvorsitzende ein Rekordergebnis, zudem heimste die bald 80-jährige Bank die Bestnote in der Nachhaltigkeitsstudie eines großen Wirtschaftsmagazins ein. Außerdem spielt sie in der ersten Liga der Genossenschaftsbanken. Nicht zufällig basiert ihr Erfolg auf Werten wie „Tatkraft“. Macher Jung sieht sich lieber bescheiden in der Rolle des Chief Culture Officer.

 

Bild: Berliner Volksbank eG

Dr. Tanja Wielgoß

 

Von Haus aus Politologin, baute sie Deutschlands Airline-Verband als Geschäftsführerin auf, war Vorständin bei der BSR und Vattenfall Wärme und hob als Co-Investorin sehr erfolgreich den Frauenfußball-Club FC Viktoria Berlin aus der Taufe. Als Co-Gründerin eines Beratungsunternehmens kümmert sie sich folgerichtig um (weibliche) Führungskräfteentwicklung und engagiert sich in diversen Ehrenämtern und Aufsichtsräten – um diese diverser zu machen.

 

Bild: Markus Altmann

Dr. Simon Kempf

 

Dr. Simon Kempf ist Co Founder der Periskop Partners AG. Als Immobilienökonom zählt er zu den prägenden Köpfen der nachhaltigen Quartiersentwicklung in Deutschland. Sein Anspruch: lebenswerte, klimaresiliente und wirtschaftlich tragfähige Quartiere, die Arbeiten, Wohnen und Leben in der Stadt von morgen verbinden. Bauturbo und Schneller-Bauen-Gesetz sieht er als effektive politische Hebel, um Planungs- und Genehmigungsprozesse zu beschleunigen.

 

Bild: Periskop Development GmbH

Gerhard Wilhelm

 

Die Spielbank Berlin ist seit 50 Jahren Teil der Seele dieser Stadt. Unter Gerhard Wilhelm verbindet sie Entertainment mit echter Verantwortung: Sie ist einer der stärksten Förderer des Berliner Sports – und ein leidenschaftlicher Motor für die olympische Vision der Hauptstadt. Eine Berliner Institution, die fördert und begeistert. Auf das nächste halbe Jahrhundert verlässlicher Partnerschaft mit und für Berlin!

 

Bild: Dirk Lässig

Marc Schreiner

 

Betten statt Bäume: Der Geschäftsführer der Berliner Krankenhausgesellschaft wirft dem Senat falsche Prioritäten vor. Statt drei Milliarden in Stadtgrün zu investieren, müssten Berlins Kliniken fit für die Zukunft gemacht werden. Kosten: 2,4 Milliarden Euro. Für das Gesundungsprogramm hat der Rechtsanwalt eine mächtige Allianz aus Ärzteorganisationen, Krankenkassen und Gewerkschaften geschmiedet. Damit der Diagnose die Behandlung folgt.

 

Bild: BKG Hasskarl

Jeannine Koch

 

Leadership gehört zu ihren Lieblingsthemen. Als Speaker lehrt sie das, was sie als Vorstandschefin des media:net berlinbrandenburg lebt. Die diplomierte Medienberaterin zeichnete zuvor als Direktorin der republica für (inter)nationale Konferenzen verantwortlich. Bei der IGA Berlin leitete sie Kommunikation und Marketing. Diversität und Gleichstellung sind der Ur-Berlinerin ein Herzensanliegen. Ihr Rezept: Mut und Entscheidungsfreude.

 

Bild: Emely Timm, Die Hoffotografen

NETZWERKER: SICHTBAR, UNTERSTÜTZEND UND AKTIV BRINGEN SIE MENSCHEN ZUSAMMEN

Dr. Stefan Franzke

 

Seine Netze wirft er weltweit aus. Allein in den vergangenen fünf Jahren hat der Chef von Berlin Partner mehr als 360 Unternehmen für unsere Stadt gewonnen, allesamt Neuansiedlungen. Was für die Qualität von Standort und Akquisiteur gleichermaßen spricht. Mit dem studierten Maschinenbauer schickt die Hauptstadt einen dynamischen Dealmaker in den weltweiten Wettbewerb um innovationsstarke Investoren. So geht Wirtschaftsförderung!

 

Bild: Wolf Lux

Harald Christ

 

So viel Vernetzung war nie. Der Wanderer zwischen den Welten verfügt über das wohl dichteste Netzwerk im politischen Berlin. Sein Weg führte den Industriekaufmann und Banker nach 31 Jahren in der SPD über ein Jahrfünft bei den Liberalen zurück in Genossen-Nähe. So hütet er für den Bundesfinanzminister das 500 Milliarden Euro-Sondervermögen. Damit nicht genug, wird der umtriebige Unternehmer als künftiger VBKI-Präsident gehandelt.

 

Bild: Julia Zimmermann

Stephanie Otto

 

Es braucht ein effektives, koordiniertes Zusammenspiel von Akteuren der Stadtgesellschaft, um wichtige Transformationsthemen zum Erfolg zu führen. Die Vorstandsvorsitzende der BSR geht voran, sei es für mehr Stadtsauberkeit, eine funktionierende Kreislaufwirtschaft oder für eine erfolgreiche Energiewende. In diesem Jahr wird das Unternehmen 75 Jahre alt, und so wird sie weiter am Ziel arbeiten, aus Berlin eine Null-Verschwendungs-Stadt zu machen.

 

Bild: BSR

Manja Schreiner

 

Sie ist Dirigentin und Solistin in einer Person. Die Hauptgeschäftsführerin der Hauptstadt-IHK muss die vielstimmige Unternehmerschaft harmonisieren, manchmal aber auch aktivieren. Eine Herausforderung, die sie bravourös meistert. Das Rüstzeug erwarb die smarte Juristin in Spitzenjobs bei BDI und im Handwerksverband. Von vorzüglichem Networking in eigener Sache zeugt ihre Zeit im Landesvorstand der CDU. Eine Netzwerkerin der Extraklasse.

 

Bild: Peter Himsel

Thomas Klein

 

Journalist, Moderator, Berater und Spin Doctor, der langjährige ehrenamtliche Vorsitzende der Berliner Pressekonferenz beherrscht die Klaviatur des journalistischen Hintergrundgesprächs. Er ist ein Gastgeber erster Güte: Eine Einladung zu seinen kleinen feinen Runden auf dem EUREF Campus oder im China Club kommt einem Ritterschlag gleich, öffnet sie doch die Türen zu den Chefetagen in Wirtschaft und Politik.

 

Bild: Sven Darmer

Evelyne de Gruyter

 

Frauen in der Wirtschaft müssen gute Netzwerkerinnen sein. Der Verband der Unternehmerinnen in Deutschland (VdU) bietet dafür beispielhafte Bedingungen. Dessen Geschäftsführerin managte die familieneigene Hotelgruppe, stieg dann im VdU auf. Heute vertritt die Diplom-Kauffrau geballte Frauenpower, die für 85 Milliarden Euro Umsatz steht. Selbstbewusst und mit klarer Botschaft: Traut euch, fangt an, lauft los – und unterstützt euch gegenseitig.

 

Bild: Katja Hentschel

Matthias Trunk

 

Energie plus Effizienz. Der Vertriebsvorstand der GASAG verbindet Top-Management mit sozialem Engagement. Und sorgt für den nachhaltigen Erfolg eines der größten regionalen Energieversorger. Mit klarem Fokus auf Kundenorientierung. Der diplomierte Elektrotechniker reüssiert auch als Netzwerker. In seinem Exklusivformat „Energy & Drink“ diskutiert (politische) Prominenz im Windschatten des ikonischen Schöneberger Gasometers Aktuelles.

 

Bild: Thomas Ecke

Christian Vollmann

 

Soziale Netzwerke sind sein Markenzeichen. Der Verkauf zweier Dating-Plattformen verschaffte ihm das nötige Kapital für eigene Investments. Heute ist er an über 70 Start-ups beteiligt. Dann die Gründung von nebenan.de, mit 3,6 Millionen Nutzern der Marktführer für Kiez-Kontakte. Und so erfolgreich, dass die nebenan.de Stiftung den mit 50.000 Euro dotierten Deutschen Nachbarschaftspreis ausloben kann. Fortsetzung folgt – garantiert.

 

Bild: C1 Green Chemicals AG

Andreas Boehlke

 

Er ist in der ganzen Stadt gut vernetzt. Die Liste seiner Illuminationen in Berlin ist lang und spektakulär. Anlässlich des 30. Jubiläums der Reichstagsverhüllung konnte er sich einen Traum erfüllen und das Remake zu Ehren von Christo und Jeanne-Claude mit einer aufwändigen Projektion auf der Westfassade mit 24 Hochleistungsprojektoren technisch umsetzen. In diesem Jahr feiert das erfolgreiche Unternehmen das 80-jährige Jubiläum. Wir gratulieren, Mr. Licht!

 

Bild: Hans Boehlke Elektroinstallationen GmbH

Uwe Schmitz

 

Eine erste Adresse: In der Humboldt-Lounge am Schinkelplatz 3 mit Blick auf das Stadtschloss bittet der Bauunternehmer zum geistvollen Gedankenaustausch in kleiner Runde. Seine Dienstagsgesellschaft knüpft an die Salon-Tradition im Berlin des 19. Jahrhunderts an. Damals ein Kristallisationspunkt bürgerlicher Kultur, heute eine zeitgemäße Melange aus Salon, Bürgerforum und Networking-Event. Entsprechend begehrt sind die Einladungen.

 

Bild: FRANKONIA Eurobau

CREATIVE MINDS: MIT IHREN IDEEN UND UNTERNEHMEN MACHEN SIE UNSERE WELT BESSER

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HEROES: UNERSCHÜTTERLICH MIT

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NERVIGE: SIE LEIDEN AN SELBSTÜBERSCHÄTZUNG, MERKEN ES ABER NICHT

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