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SPD-Spitzenkandidat für Rückkehr zum 49-Euro-Ticket
Das Deutschlandticket ist eines der beliebtesten Abomodelle | Grafik: Mirko Ziegner, BERLINboxx; Logo: Wikimedia; Hintergrund: Canva

SPD-Spitzenkandidat für Rückkehr zum 49-Euro-Ticket

19. Januar 2026

Steffen Krach, angehender SPD-Landeschef und Spitzenkandidat für die im September anstehende Abgeordnetenhauswahl, befürwortet die Kostenminderung des Deutschlandtickets auf erneut 49 Euro – seit Anfang 2026 stieg dessen Preis auf 63 Euro. Zustimmung erhält er bereits von Bettina König, die mit Krach die Führung der Landespartei übernehmen möchte.

Zusammen mit seiner designierten Co-Landeschefin ist sich Krach sicher, dass das Deutschlandticket „vermutlich die beste Idee war, welche die vorherige Bundesregierung hatte. Ich würde mir wünschen, dass das Ticket wieder nur 49 Euro kostet.“ Diese Idee werde nun nach und nach zerredet und das Ticket durch die Preissteigerung immer unattraktiver.

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Zur Finanzierung verweist Krach auf die 50-50-Finanzierung zwischen Land und Bund: „Als Regierender Bürgermeister wäre ich bereit, dass wir als Land stärker in die Verantwortung gehen.“

König und Krach wollen zudem auch den öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV) in Berlin verbessern. „Für uns hat Priorität, den ÖPNV so attraktiv zu gestalten, dass es wirklich einen Anreiz gibt, das Auto stehen zu lassen und umzusteigen“, sagt König. Dazu gehören vor allem eine höhere Verlässlichkeit des Angebots und der konsequente Ausbau der ÖPNV-Infrastruktur, vor allem im U-Bahn- und Tram-Netz. (mz)