
Mehr PEP für die Verwaltung
Mit Impuls Berlin startet die Senatsverwaltung für Finanzen die erste landesweite Beschäftigtenbefragung im Land Berlin. Mehr als 150.000 Beschäftigte sollen bis Ende April mit ihrer Rückmeldung ein Stimmungsbild liefern und zur Weiterentwicklung der Verwaltung beitragen.
Die anonyme Befragung ist Teil des von Finanzsenator Stefan Evers (CDU) ins Leben gerufenen Personalentwicklungsprogramms 2030 (PEP 2030) und wird von der Schweizer energy factory St. Gallen begleitet. Im Fokus stehen Themen wie das Arbeitsklima, die individuelle Arbeitsbelastung, die Führungs- und Feedbackkultur, die Arbeitgeberattraktivität oder auch der Umgang mit digitalen Technologien. Zudem bietet die Umfrage die Möglichkeit, die eigene Zufriedenheit und Motivation zu reflektieren.
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Der angestrebte Vergleich mit anderen öffentlichen Verwaltungen und Unternehmen soll es zudem erlauben, gezielt an Stärken und Entwicklungsfeldern arbeiten. Die Ergebnisse werden voraussichtlich im Herbst dieses Jahres vorgestellt und fließen direkt in die weitere Personal- und Organisationsentwicklung ein.
Finanzsenator Stefan Evers: „Wir alle befinden uns im Wettbewerb um die besten Köpfe. Bis 2030 werden uns 30.000 Menschen allein aus Altersgründen verlassen. Hier in Berlin haben wir die besondere Situation, dass wir als Arbeitgeber Land Berlin in Konkurrenz zu Bundesministerien, nachgeordneten Bundesbehörden und der freien Wirtschaft stehen. Es ist daher entscheidend, als Arbeitgeber noch attraktiver zu werden. Die Verwaltung lebt von dem unermüdlichen Einsatz der Menschen, die Berlin jeden Tag nach vorne bringen. Ihre Einschätzungen und Hinweise sind entscheidend für eine attraktive, zukunftssichere Berliner Verwaltung. Ich bin gespannt auf die Ergebnisse. Sie werden uns helfen, im Rahmen unseres PEP 2030 zielgerichtete Maßnahmen zu ergreifen, damit wir als Arbeitgeber noch besser werden können.“ (red)