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Elektrisierende Perspektiven:
Tom Sauer, Geschäftsführer von ZEITSTROM, mit Jörg Steinbach, Minister für Wirtschaft, Arbeit und Energie des Landes Brandenburg | BERLINboxx

Elektrisierende Perspektiven:

27. März 2024

Tom Sauer von ZEITSTROM über das Rundum-Sorglos-Paket zur Erfüllung des GEIG

Das Gebäude-Elektromobilitätsinfrastruktur-Gesetz (GEIG) hat die Immobilienlandschaft in Deutschland stark beeinflusst, insbesondere im Hinblick auf den Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge. Als Reaktion darauf hat ZEITSTROM – führender deutscher Ladeinfrastruktur Full-Service-Anbieter und Investor – innovative Lösungen entwickelt, um Immobilienbesitzer bei der Erfüllung der GEIG-Anforderungen zu unterstützen. BERLINboxx sprach mit Tom Sauer, dem Geschäftsführer von ZEITSTROM, über die aktuelle Zwischenbilanz der Umsetzung des GEIG, und welche Möglichkeiten ein ZEITSTROM-Investment Immobilienbesitzern bietet.

BERLINboxx: Herr Sauer, das Gebäude-Elektromobilitätsinfrastruktur-Gesetz, kurz GEIG, hat große Auswirkungen auf Immobilienbesitzer. Können Sie uns zunächst erklären, was dieses Gesetz regelt und welche Ziele es verfolgt?

Tom Sauer: Das GEIG ist eine wichtige Initiative, die den Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in Gebäuden vorantreibt. Es setzt unter anderem Vorgaben aus der EU-Gebäuderichtlinie um, um den Aufbau von Lade- und Leitungsinfrastruktur für Elektromobilität zu beschleunigen. Die Hauptziele des GEIG, aus Sicht der Bundesregierung, sind die Förderung des Ausbaus der Ladeinfrastruktur im Gebäudebereich und die Sicherstellung der Bezahlbarkeit des Bauens und schließlich Wohnens.

Inwiefern betrifft das GEIG Immobilienbesitzer, und welche Schlüsselaspekte sollten sie kennen?

TS: Immobilienbesitzer sollten insbesondere die Vorgaben des GEIG im Hinblick auf die Ausstattung ihrer Parkplätze mit Ladeinfrastruktur kennen. Das Gesetz betrifft sowohl Wohn- als auch Nichtwohngebäude. Zum Beispiel müssen bei Neubauten von Wohngebäuden mit mehr als fünf Stellplätzen alle Stellplätze mit Schutzrohren für Elektrokabel ausgestattet werden. Ähnliche Anforderungen gelten auch für Nichtwohngebäude, wobei hier zusätzlich mindestens ein Ladepunkt eingerichtet werden muss.

Diese Vorgaben gelten für Wohn- und Nichtwohnimmobilien | Quelle: ZEITSTROM
Diese Vorgaben gelten für Wohn- und Nichtwohnimmobilien | Quelle: ZEITSTROM

Wird es weitere Änderungen geben?

TS: Ja, nach dem 1. Januar 2025 muss jedes Nichtwohngebäude mit mehr als 20 Stellplätzen mit mindestens einem Ladepunkt ausgerüstet werden.

Welche Förderungen stehen Eigentümern zur Verfügung, um den Aufbau von Ladeinfrastruktur zu unterstützen?

TS: Es gibt verschiedene Förderprogramme auf Bundes- sowie Länderebene für die Errichtung öffentlich zugänglicher, nicht-öffentlicher sowie gewerblich genutzter Ladeinfrastruktur. Diese Förderlandschaft ist jedoch dynamisch und unterliegt regelmäßigen Änderungen, daher ist es wichtig, zu prüfen, welche Förderungen zum Zeitpunkt des Vorhabens verfügbar sind.

Welche Rolle spielt ZEITSTROM bei der Umsetzung dieser Anforderungen?

TS: ZEITSTROM ist ein Full-Service-Anbieter für Ladeinfrastruktur und unterstützt Immobilieneigentümer bei der Umsetzung der GEIG-Anforderungen. Wir bieten ein umfassendes Investitionsmodell und Charging-Infrastructure-as-a-Service (CIaaS), das es Immobilienbesitzern ermöglicht, ihre Immobilien mit Ladeinfrastruktur auszustatten, ohne eigene Mittel einzusetzen. Wir übernehmen die Planung, Investition, Installation, Betrieb und langfristige Sicherung der Ladestationen. Dieses Angebot ist bislang einzigartig am Markt.

Welche Vorteile hat das CIaaS-Modell von ZEITSTROM für Immobilienbesitzer?

TS: Charging-Infrastructure-as-a-Service ist ein Rundum-sorglos-Paket für Immobilienbesitzer. Wir übernehmen die gesamte Verantwortung für die Ladeinfrastruktur, von der Planung bis zum Betrieb. Dadurch können Eigentümer ihre Immobilien aufwerten, und das, ohne eigene Ressourcen einzusetzen. Wir bieten langfristige Planungssicherheit und einen zuverlässigen Betrieb der Ladestationen.

Welche Schritte müssen Immobilienbesitzer unternehmen, um von diesem ZEITSTROM-Angebot zu profitieren?

TS: Der Prozess ist einfach und unbürokratisch. Zuerst erstellt unser Expertenteam ein individuelles Angebot für die Ladeinfrastruktur der Immobilie. Dann übernehmen wir Planung, Installation und Betrieb der Ladestationen. Schließlich sorgen wir langfristig für eine störungsfreie Nutzung der Ladestationen und bieten unseren Standortpartnern die Möglichkeit einer sukzessiven Skalierung der Infrastruktur.

Tom Sauer im Austausch mit Franziska Giffey, Berlins Senatorin für Wirtschaft und Energie, über verschiedene Förderprogramme für die Errichtung der Ladeinfrastruktur | BERLINboxx
Tom Sauer im Austausch mit Franziska Giffey, Berlins Senatorin für Wirtschaft und Energie, über verschiedene Förderprogramme für die Errichtung der Ladeinfrastruktur | BERLINboxx