„A Night in Berlin“ - Hamburger Bahnhof eröffnet Jubiläumsjahr
Spielbank Berlin unterstreicht Engagement für die Kultur
Mit einer hochkarätigen Gala hat der Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin sein Jubiläumsjahr eingeläutet. Unter dem Titel „A Night in Berlin“ versammelten sich rund 500 Gäste aus Kunst, Film, Musik, Politik und Wirtschaft, um den Auftakt zum 30-jährigen Bestehen des Museums für Gegenwartskunst zu feiern. Zu den Unterstützern des Abends gehörten neben der Spielbank Berlin auch Chanel und UBS, die damit ihr Engagement für die Berliner Kulturlandschaft unterstrichen.
Der Hamburger Bahnhof gehört zu den wichtigsten Institutionen der Staatliche Museen zu Berlin innerhalb der Stiftung Preußischer Kulturbesitz. Seit seiner Eröffnung 1996 gilt das Haus als einer der bedeutendsten Orte für zeitgenössische Kunst in Europa – und als kulturelles Aushängeschild der Hauptstadt.
Durch den Abend führten die beiden Direktoren Sam Bardaouil und Till Fellrath. In ihrer Moderation machten sie deutlich, dass das Jubiläum nicht nur ein Rückblick, sondern vor allem ein Aufbruch ist. Sam Bardaouil betonte: „Der Hamburger Bahnhof ist ein Ort der Begegnung. Hier treffen Künstlerinnen und Künstler, Ideen und Publikum aufeinander – und eröffnen neue Perspektiven auf unsere Gegenwart.“

Till Fellrath ergänzte mit Blick auf die Rolle des Museums im internationalen Kunstbetrieb: „Gerade in Zeiten tiefgreifender gesellschaftlicher Veränderungen brauchen wir Institutionen, die Räume für künstlerische Freiheit, Austausch und kritischen Dialog schaffen.“
Internationale Strahlkraft des Museums
Höhepunkt des Abends war der Auftritt der zweifachen Oscar-Preisträgerin Cate Blanchett, die als Hauptrednerin eingeladen war und die internationale Strahlkraft der Berliner Institution unterstrich. Mit klaren Worten verteidigte sie in ihrer Rede die Freiheit der Kunst: „Wir können der Kunst nicht den Mund verbieten.“
Die Gästeliste spiegelte die internationale Bedeutung des Museums ebenso wider wie die Vielfalt der Berliner Kulturszene. Zu den Gästen zählten unter anderem Matt Dillon, Nina Hoss, Wim Wenders und Herbert Grönemeyer.
Auch zahlreiche international renommierte Künstler waren vertreten, darunter Norbert Bisky, Katharina Grosse, Anne Imhof, Wolfgang Tillmans, Olafur Eliasson. Auch Vertreter der Wirtschaft betonten die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen Kulturinstitutionen und Unternehmen. Gerhard Wilhelm, Sprecher der Geschäftsführung der Spielbank Berlin: „Der Hamburger Bahnhof zeigt eindrucksvoll, warum Berlin heute zu den spannendsten Kunstmetropolen der Welt zählt. Solche Institutionen leben jedoch auch von der Unterstützung engagierter Partner aus der Wirtschaft. Wenn Kultur, Mäzenatentum und unternehmerisches Engagement zusammenkommen, entstehen Programme mit internationaler Strahlkraft – Ausstellungen, Performances und Konzerte, die Berlin im globalen Wettbewerb der Kulturstädte neben New York, Paris oder London positionieren.“

Diese Einschätzung wurde auch in den Preisreden internationaler Museumsgrößen bestätigt – darunter Glenn D. Lowry, Director Emeritus des Museum of Modern Art, sowie Frances Morris, Director Emerita der Tate Modern.
Die Gala markiert den Auftakt eines umfangreichen Jubiläumsprogramms. Im Laufe des Jahres sind acht neue Ausstellungen sowie zahlreiche Performances, Konzerte und Konferenzen geplant. Der Abend machte deutlich, welche Rolle Berlin heute im internationalen Kunstsystem spielt. Der Hamburger Bahnhof bleibt dabei ein zentraler Ort – als Museum, Ausstellungsplattform und Treffpunkt der globalen Kunstszene. (fs)