ZEITGEIST zeigt Präsenz
Neuer Berliner Standort am Kurfürstendamm
Mit einem Grand Opening hat ZEITGEIST Asset Management seine neuen Büroräume am Kurfürstendamm 52 eröffnet. Das 13-köpfige Berliner Team um Deutschland-Geschäftsführer Steffen Jüstel empfing am 24. September zahlreiche Gäste aus Wirtschaft, Immobilienbranche und Politik. Dabei ging es um weit mehr als eine neue Adresse: ZEITGEIST setzt auf Berlin, treibt von hier aus sein Deutschlandgeschäft voran – und verbindet Immobilienentwicklung mit einem bemerkenswerten kulturellen Akzent.
Ein neuer Ort für das Berliner Team
Bereits im Mai war das Berliner Team in die neuen Räume am Kurfürstendamm eingezogen. Nach einem kurzfristig organisierten Umbau ist aus der Bürofläche inzwischen ein Standort geworden, der nach den Worten von Steffen Jüstel auch das Selbstverständnis des Unternehmens widerspiegelt. Kunden, Investoren und Gäste hätten die besondere Atmosphäre der Räume seit dem Einzug immer wieder hervorgehoben.
Für Jüstel selbst hat der Standort auch eine persönliche Dimension. „Es ist für mich eine Ehre, in der Bundeshauptstadt arbeiten und wirken zu dürfen“, sagte der Geschäftsführer Deutschland bei der Eröffnung. Noch wichtiger sei jedoch das Team, mit dem ZEITGEIST seine Projekte in Deutschland vorantreibe. Jüstel sprach von einem „jungen Team, einem starken Team“ und von einem Umfeld, das dabei helfe, gemeinsam „die PS auf die Straße zu bringen“.
Zum Berliner Team gehören Spezialisten aus Development und Projektmanagement, Asset Management sowie dem kaufmännischen Bereich. Insgesamt arbeiten inzwischen 13 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am neuen Standort.
Auch ZEITGEIST-Gründer und geschäftsführender Gesellschafter Peter Noack war zur Eröffnung nach Berlin gekommen. Für ihn steht der neue Standort zugleich für die Entwicklung des Unternehmens. „Es ist immer wieder schön zu sehen, wie die Firma weiter wächst“, sagte Noack. Entscheidend ist dabei nicht allein die Fläche. ZEITGEIST hat vielmehr Räume gefunden, „die wirklich auch den Mitarbeitern Spaß machen, uns allen Spaß machen und eher zu uns als ZEITGEIST passen“.
Mit einem Augenzwinkern verwies Noack dabei auf den Anspruch des Immobilienunternehmens: „Das sind Immobilien, auch wenn das jetzt nicht unsere ist, noch nicht.“
Berlin als wichtiger Standort
ZEITGEIST ist seit mehr als zehn Jahren in der Immobilienwirtschaft tätig und entwickelt Projekte in mehreren europäischen Ländern. In Deutschland bildet Berlin einen wichtigen Schwerpunkt. Jüstel verantwortet als Geschäftsführer Deutschland die operative Steuerung und strategische Weiterentwicklung des hiesigen Projektportfolios.
Wie weit die Berliner Ambitionen reichen, war bereits beim Betreten der neuen Räume sichtbar: Dort präsentierte ZEITGEIST ein großes Modell seiner Entwicklung in Alt-Hohenschönhausen. Auf rund 27 Hektar soll ein bislang überwiegend gewerblich geprägtes und mindergenutztes Areal schrittweise zu einem gemischt genutzten Stadtbaustein entwickelt werden.
Unter dem Arbeitstitel „27 ha Möglichkeiten“ verfolgt ZEITGEIST dort die Verbindung von Wohnen und Arbeiten. Vorgesehen sind in mehreren Entwicklungsabschnitten unter anderem bis zu 2.500 Wohnungen, Gewerbeflächen, soziale Infrastruktur sowie Grün- und Freiräume. Das Vorhaben zählt zu den bedeutendsten Projekten des Unternehmens in Deutschland.
Jüstel verwies bei der Eröffnung insbesondere auf die Zusammenarbeit mit dem Bezirk Lichtenberg und der Berliner Senatsverwaltung. Sie zeigt aus seiner Sicht, dass sich auch große Stadtentwicklungsprojekte in Berlin „zielorientiert und zielgerichtet konstruktiv“ voranbringen lassen.
Immobilien treffen auf Mathematik und Kunst
Dass ein Immobilienunternehmen seine Büroeröffnung nicht allein mit Grundrissen, Projektmodellen und Networking begeht, zeigte der zweite Schwerpunkt des Abends. In den neuen Räumen eröffnete die in Berlin lebende Künstlerin Helena Kauppila ihre Ausstellung „The Whole is Elsewhere“.
25 Gemälde aus mehreren Werkserien verbinden darin Naturbeobachtungen mit Kauppilas Beschäftigung mit Mathematik, Wissenschaft und komplexen Systemen. Ein zentraler Gedanke ihrer Arbeit ist die Frage, wie aus einzelnen Elementen etwas Neues entstehen kann – „wie das Ganze mehr als die Summe seiner Teile werden kann“.
Gerade deshalb passe die Ausstellung für sie besonders gut in ein Büro, erklärte Kauppila. Auch in Unternehmen und Projekten spiele jeder Einzelne eine eigene Rolle – gemeinsam kann jedoch etwas entstehen, das weit über den Einzelnen hinausreiche.
Ihre Bilder speisen sich zugleich aus sehr persönlichen Erfahrungen. Kauppila erzählte von ihren morgendlichen Spaziergängen durch den Volkspark Humboldthain, aus deren wiederkehrenden Eindrücken schließlich eines ihrer großformatigen Werke entstand. Wissenschaft soll ihre Bilder dabei nicht erklären, sondern eine weitere Perspektive auf das Wahrgenommene eröffnen.
Steffen Jüstel zeigte sich von der Verbindung von Mathematik, Philosophie und Kunst besonders beeindruckt und verband seine Einführung mit einer durchaus geschäftstüchtigen Einladung an die Gäste: Die Werke sind nicht nur zum Anschauen da, sondern auch zu erwerben.
“Das ist genau unser Stil”
So wurde aus der Büroeröffnung am Kurfürstendamm ein Abend, der vieles von dem zusammenführte, was ZEITGEIST mit seinem Berliner Standort verbindet: ein wachsendes Team, ambitionierte Immobilien- und Stadtentwicklungsprojekte, internationale Perspektiven und den Austausch mit Partnern aus Wirtschaft und Politik.
Peter Noack brachte den Anspruch an die neuen Räume auf eine einfache Formel: „Das ist genauso unser Stil. Das ist das, was wir mögen, das ist das, was wir machen wollen.“
Am Kurfürstendamm 52 hat dieser Anspruch nun eine feste Berliner Adresse. (eg)