Zehn Jahre BOHNZIRLEWAGEN Berlin
Vom Neustart zum sichtbaren Fußabdruck in der Hauptstadt
Mit einem Tisch, zwei Stühlen und viel unternehmerischer Freiheit begann 2016 die Geschichte von BOHNZIRLEWAGEN in Berlin. Zehn Jahre später feierte die Immobilien Prozess- und Managementberatung ihr Standortjubiläum mit Kunden, Geschäftspartnern, Wegbegleitern und Mitarbeitern im AchtBerlin an der Schönhauser Allee, an einem Ort, der selbst eng mit der Entwicklung des Berliner Teams verbunden ist.
Christian Niehoff, der den Berliner Standort seit den Anfangsjahren mit aufgebaut hat, erinnerte in seiner Begrüßung an diese improvisierte Startphase. Nach Jahren in größeren Unternehmensstrukturen bedeutete der Wechsel für ihn zunächst vor allem eines: selbst gestalten. Angebote schreiben, Leistungsbilder entwickeln, Strukturen schaffen, und dabei ein Team aufbauen. Rückblickend sei genau diese Freiheit „ziemlich befreiend“ gewesen.
Projekte mit Anspruch
Der Berliner Standort hat sich in den vergangenen Jahren vor allem mit komplexen Immobilienprojekten profiliert. Niehoff formulierte das beim Jubiläum bewusst salopp: Man beschäftige sich gern mit herausragenden Immobilien, „weniger das Schwarzbrot“, sondern mit Projekten, die anspruchsvoller seien und „die Sahne obendrauf“ hätten.
Dazu gehört etwa das TRION Gebäude am Leipziger Platz und das kürzlich eröffnete Kreativ Quartier Potsdam. Doch entscheidend ist für BOHNZIRLEWAGEN weniger die Kategorie eines Projekts als die Haltung dahinter: nicht nur das eigene Leistungsbild abzuarbeiten, sondern zu fragen, was Immobilie, Bauherr und Prozess tatsächlich brauchen, damit ein Vorhaben erfolgreich wird.
Genau deshalb passte auch der Ort des Jubiläums. AchtBerlin ist nicht nur Eventlocation, sondern selbst ein Projekt, das BOHNZIRLEWAGEN begleitet hat. Niehoff bezeichnete den Gebäudekomplex als „Herzensprojekt“.
Zwischen Oldtimer und Sportwagen
Marc Schmidheiny, Gründer und Geschäftsführer von AchtBerlin, griff Niehoffs „Schwarzbrot“-Bemerkung in seiner Ansprache humorvoll auf: AchtBerlin sei jedenfalls „definitiv kein Schwarzbrot“.
Für die Entwicklung des Hauses fand er ein anderes Bild: eine Mischung aus Oldtimer und modernem Sportwagen. Ein komplexes Gefährt also, an dem gearbeitet werden musste, während es gleichzeitig weiterfuhr. BOHNZIRLEWAGEN habe dabei „Leitplanken“ geschaffen und den „Verkehr geregelt“, damit der laufende Betrieb fortgesetzt werden konnte.
Schmidheiny hob dabei nicht nur die fachliche Qualität der Projektsteuerung hervor, sondern auch die menschliche Qualität der Zusammenarbeit: den Umgang mit Mitarbeitern, Gewerken und Projektpartnern sowie den Anspruch, gemeinsam tragfähige Lösungen zu finden.
Wie eng das Berliner Team mit dem Projekt verbunden ist, zeigte sich anschließend bei der Führung durch AchtBerlin. Mit großer Detailkenntnis und sichtbarem Stolz führten BOHNZIRLEWAGEN-Mitarbeiter die Gäste durch historische und neu geschaffene Gebäudeteile. Aus der Hausführung wurde immer wieder ein Fachgespräch über Bestand, Denkmalschutz, Konstruktion und die Herausforderungen eines komplexen Projekts im laufenden Betrieb.
Erfolg auf vielen Schultern
Dass die Entwicklung des Berliner Standorts keine One-Man-Story ist, stellte Niehoff ausdrücklich klar. Der Erfolg sei der Erfolg des gesamten Unternehmens und insbesondere des Teams, das täglich Verantwortung in den Projekten übernehme.
Sein Dank galt ebenso den beiden Gründern Prof. Dr.-Ing. Thomas Bohn und Jörg Zirlewagen, die 2016 den Schritt nach Berlin ermöglicht und dem Standort den nötigen unternehmerischen Freiraum gegeben hatten.
Jörg Zirlewagen blickte mit Stolz auf die Berliner Entwicklung: „Es ist beeindruckend, was unsere Mannschaft um Christian hier in den letzten Jahren auf die Beine gestellt hat: die Markdurchdringung, die Projekte. Und es ist total schön, als Gründer und Namensgeber so einen tollen Abend zu erleben.“
Inzwischen steht BOHNZIRLEWAGEN selbst vor dem nächsten Entwicklungsschritt. Das Unternehmen entwickelt sich von einer gründergeprägten zu einer partnergeführten Gesellschaft. Verantwortung soll künftig stärker auf mehrere Schultern verteilt und die langfristige Weiterentwicklung gesichert werden.
Zehn Jahre nach der Gründung ist aus dem Berliner Standort ein etabliertes Team geworden. Eines, das nicht nur Projekte begleitet, sondern – um Niehoffs Bild aufzugreifen – sichtbare „Fußabdrücke du in der Hauptstadtregion“ hinterlassen will. Und eines, das nach zehn Jahren offensichtlich noch einiges vorhat. (eg)