Wohnungsbestand in Berlin und Brandenburg wächst langsamer
Der Wohnungsbestand in Berlin und Brandenburg ist auch im Jahr 2025 weiter gestiegen – allerdings deutlich langsamer als in den vergangenen Jahren. Wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mitteilte, kamen in Berlin knapp 11.000 und in Brandenburg rund 6.200 Wohnungen hinzu. Berücksichtigt wurden dabei sowohl Neubauten und Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden als auch Wohnungen, die dem Markt wieder entzogen wurden.
Berlin verfügt über rund 2,07 Millionen Wohnungen
In der Hauptstadt fiel der Zuwachs deutlich geringer aus als in den drei Vorjahren. Damals wuchs der Wohnungsbestand jährlich um rund 15.000 Wohnungen. Insgesamt gibt es in Berlin inzwischen mehr als 2,069 Millionen Wohnungen.Die größten Zuwächse wurden in den Bezirken Treptow-Köpenick und Lichtenberg verzeichnet. Den geringsten Anstieg gab es dagegen in Reinickendorf.
Wohnungsbestand in Brandenburg bei knapp 1,4 Millionen
Auch in Brandenburg stieg der Wohnungsbestand weiter an. Laut dem Amt für Statistik erhöhte sich die Zahl der Wohnungen um 0,4 Prozent auf knapp 1,4 Millionen. Seit 2021 sind dort insgesamt rund 33.000 Wohnungen hinzugekommen.Den größten Zuwachs im vergangenen Jahr verzeichnete der Landkreis Potsdam-Mittelmark. Unter den kreisfreien Städten lag Potsdam vorn. Lediglich im Landkreis Oberspreewald-Lausitz ging der Wohnungsbestand zurück.
Die aktuellen Zahlen zeigen, dass der Wohnungsbestand in beiden Ländern weiterhin wächst – das Tempo des Zuwachses hat sich jedoch deutlich verlangsamt. (pk)