Um ein paar Millionen verschätzt
Die Sanierung der Waldbühne in Berlin-Westend wird voraussichtlich siebenmal (!) teurer als ursprünglich angenommen. Statt der veranschlagten 1,6 Millionen Euro rechnet die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen (SenStadt) inzwischen mit Gesamtkosten von rund 11,3 Millionen Euro. Die Angaben gehen aus einer Vorlage der SenStadt für den Hauptausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses hervor.
Die höheren Ausgaben werden vor allem mit stark gestiegenen Baupreisen und einem größeren Sanierungsumfang begründet. Gebaut werden soll jeweils von Oktober bis April, damit die Bühne während der wichtigen Sommersaisons genutzt werden kann. Erst 2029 sollen die Arbeiten abgeschlossen werden.
Sicherheitsaspekte im Fokus
Die Sanierung der Waldbühne ist dringend erforderlich, da viele Teilbereiche stark gealtert sind und nicht mehr den aktuellen Sicherheits-, Barrierefreiheits- und Denkmalschutzanforderungen entsprechen. So sollen z.B. zusätzliche Geländer das Unfallrisiko auf den steilen Treppen reduzieren. Ursprünglich wurde die Waldbühne für die Olympischen Spiele 1936 errichtet und steht unter Denkmalschutz. (red)