Thomas Härtel – Berlins Sportwelt feiert eine Institution
„Machen Sie doch bitte einen Termin.“ Wer Thomas Härtel kennt, kennt diesen Satz. Er steht für einen Menschen, der seit Jahrzehnten zuhört, vermittelt und Verantwortung übernimmt. Zum 75. Geburtstag des Präsidenten des Landessportbund Berlin würdigt die Berliner Sportfamilie einen ihrer prägenden Köpfe – einen Mann, der den Sport über Generationen hinweg aktiv mitgestaltet hat.
Thomas Härtel gehört zu den Persönlichkeiten, die nicht die große Bühne suchen und dennoch zu den starken Stimmen des Berliner Sports zählen. Den engagierten Sozialdemokraten und studierten Erziehungswissenschaftler führte der Weg früh in Politik, Bildung und Verwaltung. Nach Stationen als Bezirksstadtrat in Steglitz wurde er von 1999 bis 2006 Staatssekretär für Bildung, Jugend und Sport im Berliner Senat, anschließend bis 2011 Staatssekretär für Sport in der Innenverwaltung. In diesen Funktionen prägte er zentrale sport- und bildungspolitische Entwicklungen der Hauptstadt mit.
Doch seine Bedeutung reicht weit über politische Ämter hinaus. Ob als Vizepräsident des Deutschen Behindertensportverbandes, Vorsitzender der Deutschen Schulsportstiftung oder seit 2018 als Präsident des Landessportbundes Berlin – Härtel hat stets Sport als gesellschaftliche Kraft verstanden. Integration, Bewegung für Kinder und Jugendliche sowie die Förderung des Ehrenamtes gehören zu den Themen, die ihn bis heute antreiben.
Unter seiner Präsidentschaft entwickelte sich der Landessportbund Berlin mit inzwischen mehr als 820.000 Mitgliedschaften zur größten Bürgerbewegung der Hauptstadt. Gleichzeitig setzte Härtel immer wieder Impulse weit über den organisierten Sport hinaus. Sein Einsatz für bessere Sportinfrastruktur, Schwimmbäder, Bewegungsangebote für Kinder und die gesellschaftliche Verantwortung des Sports gilt als beispielhaft.
Besonders eng ist sein Name mit der Vision Olympischer und Paralympischer Spiele in Berlin verbunden. Mit großer Beharrlichkeit wirbt Härtel seit Jahren dafür, Olympische Spiele als langfristigen Entwicklungsmotor für die Stadt zu verstehen. Sein Leitgedanke: Die Spiele sollen den Berlinerinnen und Berlinern zugutekommen, insbesondere den Kindern und Jugendlichen. Die von ihm unterstützte Initiative „Die Spiele für Berlin“ und sein Einsatz für das Konzept „Berlin+“ zeigen, wie sehr er den Sport als Zukunftsprojekt für die Hauptstadt begreift.
Zu den langjährigen Unterstützern des Berliner Sports zählt die Spielbank Berlin, die zahlreiche Sportveranstaltungen, Vereine und Initiativen fördert und zugleich die Berliner Olympiabewerbung unterstützt. Gerhard Wilhelm, Sprecher der Geschäftsführung der Spielbank Berlin, würdigt den Jubilar mit persönlichen Worten: „Thomas Härtel gehört zu den herausragenden Persönlichkeiten des Berliner Sports. Über Jahrzehnte hinweg hat er Verantwortung übernommen, Brücken gebaut und den Sport in unserer Stadt mit großer Leidenschaft, hoher Kompetenz und außergewöhnlicher Integrität vertreten. Sein Engagement für Kinder, Jugendliche, Inklusion und die nachhaltige Entwicklung des Sports verdient höchste Anerkennung. Ebenso bemerkenswert ist sein unermüdlicher Einsatz für Olympische und Paralympische Spiele in Berlin, die er immer als Chance für die gesamte Stadtgesellschaft verstanden hat. Die Spielbank Berlin gratuliert Thomas Härtel herzlich zum 75. Geburtstag und wünscht ihm Gesundheit, Kraft und weiterhin den verdienten Erfolg für sein Wirken im und für den Berliner Sport.“
Den Glückwünschen des Spielbankchefs schlossen sich auf der Geburtstagsfeier Prominente aus (Sport)Politik und Gesellschaft der Hauptstadt an, darunter der frühere Regierende Bürgermeister Michael Müller, Sportstaatssekretärin Franziska Becker, Berlins Olympia-Botschafter Kaweh Niroomand, Olympiastützpunktleiter Dr. Harry Bähr und Star-Anwalt Dr. Andreas Köhler.
Mit Thomas Härtel feiert Berlin nicht nur einen Sportfunktionär, sondern einen leidenschaftlichen Gestalter des Gemeinwesens. Einen Mann, der seit Jahrzehnten daran arbeitet, dass Sport Menschen verbindet, Chancen eröffnet und die Stadt lebenswerter macht. Und der vermutlich auch mit 75 Jahren noch sagen wird: „Machen Sie doch bitte einen Termin.“ (red)