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Studie zur Kaufkraft: Berlin Schlusslicht
Berliner können sich bundesweit am wenigsten leisten | Bild: Andrea Piacquadio, Pexels (Symbolbild)

Studie zur Kaufkraft: Berlin Schlusslicht

13. April 2026

Hohe Lebenshaltungskosten bei gleichzeitig (nur) durchschnittlichen Einkommen führen dazu, dass Berlin im Vergleich der Bundesländer das Schlusslicht in der Kaufkraft belegt. Nach Berücksichtigung des Preisniveaus bleibt den Berlinerinnen und Berlinern weniger verfügbares Einkommen als in allen anderen Bundesländern.

Eine Analyse des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW Köln) ordnet die Bundeshauptstadt beim realen Einkommen auf den letzten Platz ein, obwohl das nominale Einkommen immerhin noch Rang zehn erreicht. Das Preisniveau liegt laut dem Institut mehr als sechs Prozent über dem bundesweiten Durchschnitt, lediglich Hamburg weist noch höhere Kosten auf. Da die Einkommen diesen Unterschied nicht ausgleichen, ergibt sich eine unterdurchschnittliche Kaufkraft.

2023 verfügten die Berlinerinnen und Berliner im Durchschnitt über ein jährliches Nettoeinkommen von 26.208 Euro. Nach Anpassung an das regionale Preisniveau ergibt sich ein reales Einkommen von 24.656 Euro, der aktuell niedrigste Wert im Ländervergleich.

Die Auswertung basiert auf regionalen Preisdaten des IW Köln sowie Einkommensdaten des Statistisches Bundesamt für das Jahr 2023. Aktuellere Einkommensdaten lagen laut dem Institut nicht vor. (red)