Steffen Krach sucht Mittel gegen steigende Mieten
SPD-Spitzenkandidat beim politischen Frühstück des Berlin Capital Club
In hochkarätig besetzter Runde diskutierte SPD-Hoffnungsträger Steffen Krach über Berlins drängendste Herausforderungen.
Im Mittelpunkt stand ein Dauerbrenner: die explodierenden Mieten. Krach betonte, dass Betriebskosten und Mietpreise längst nicht mehr nur die Mittelschicht belasten. Selbst Gutverdiener geraten zunehmend unter Druck.
Effizienz
statt Dauerbaustelle
Im Kreise führender Vertreter der Berliner Wirtschaft bestand schnell Einigkeit:
Steigende Baukosten, verschärfte Klimavorgaben und ein massiver Sanierungsstau
prägen die Immobilienwirtschaft. Klassische Modernisierungsprogramme bedeuten
häufig hohe Investitionen und lange Bauzeiten.
An diesem Punkt setzte Luca Pirschel, Generalbevollmächtigter Berlin & Brandenburg der FIV.Energy GmbH, an. Er brachte eine Perspektive in die Diskussion ein, die zur Lösung des Klima- und Mietenproblems in Berlin beitragen könnte.
FIV.Energy verfolgt einen systemischen Ansatz: Statt neue, kostenintensive Anlagen zu installieren, werden bestehende Gebäudetechniken intelligent vernetzt. Über die Systemplattform FIV.ESOLUTION arbeiten Heizung, Lüftung, Klima und Stromverbrauch digital koordiniert zusammen – ohne Betriebsunterbrechung und mit minimalen baulichen Eingriffen.
Das Resultat sind Energieeinsparungen von über 50 Prozent. Mit dieser revolutionären Zahl gewinnt sein Thema politische Relevanz.
Sozialpolitik
beginnt bei den Nebenkosten
Ein Impuls, den Steffen Krach aufnahm. Wenn Nebenkosten einen immer größeren
Anteil an der Warmmiete ausmachen, entscheidet Energieeffizienz unmittelbar
über soziale Gerechtigkeit. Eine Halbierung des Energieverbrauchs bedeutet
nicht nur eine deutliche CO₂-Reduktion, sondern vor allem spürbar niedrigere
Betriebskosten für Mieterinnen und Mieter.
Für Berlin heißt das: Klimapolitik und Sozialpolitik dürfen nicht getrennt gedacht werden. Intelligentes Energiemanagement verbindet beides – ökologische Verantwortung und wirtschaftliche Entlastung.
Luca Pirschel machte deutlich, dass die Transformation nicht über milliardenschwere Neubauprogramme entschieden wird. Deutschlands Klimaziele werden im Bestand erreicht – in den bestehenden Wohn- und Gewerbeimmobilien der Hauptstadt. Der systemische Ansatz von FIV.Energy sei schnell implementierbar, wirtschaftlich tragfähig und mit kurzer Amortisationszeit – eine Klimawende von innen.
Systemdenken
als politischer Prüfstein
Die Diskussion machte deutlich: Sollte Steffen Krach seine soziale Agenda
konsequent verfolgen, wird er an disruptiven Effizienzlösungen wie denen von
FIV.Energy kaum vorbeikommen. Denn es geht nicht um die Stärkung etablierter
Energieversorger, sondern um eine neue Denkweise: Gebäude als vernetzte
Systeme, die vorhandene Infrastruktur intelligent nutzen und messbare
Entlastung schaffen.
Berlin braucht Lösungen, die sofort wirken – nicht neue Förderkulissen oder jahrelange Baustellen. Technologiegetriebenes Systemdenken könnte zum entscheidenden Instrument werden, um Mieter zu entlasten und Klimaziele zugleich zu erreichen.
Für Luca Pirschel steht daher fest: Wenn Politik und innovative Unternehmen gemeinsam handeln, entsteht eine reale Chance auf bezahlbares und klimafreundliches Wohnen in der Hauptstadt. (vk)