Solidarität mit Krach
Die Berliner SPD steht nach den Worten von Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey zu ihrem Spitzenkandidaten Steffen Krach – ungeachtet der Vorwürfe gegen ihn.
Laut Giffey habe Krach parteiintern transparent über die Vorwürfe gegen ihn berichtet, und es gebe keinen Grund, an seinen Worten zu zweifeln: „Es gilt die Unschuldsvermutung. Steffen Krach hat gestern alles dargelegt. Er hat transparent gemacht, wie die Lage ist und hat auch gesagt, er hat nichts zu verbergen. Und das ist etwas, woran wir uns orientieren. Und deshalb: volle Solidarität. Wir kämpfen weiter für eine starke SPD, für unsere Themen.“
Zugleich räumte Giffey ein, dass es für ihre Partei schwierig sei, dass die Staatsanwaltschaft Hannover so kurz vor der Berliner Abgeordnetenhauswahl gegen Krach ermittelt: „Natürlich wird sich das alles in zehn Tagen nicht komplett entkräften lassen, offiziell. Die Ermittlungen werden sicher länger dauern.“
Zum Gegenstand der Ermittlungen äußerte sich die Staatsanwaltschaft Hannover bislang nicht. Krach vermutet, dass es um den Vorwurf der Bestechlichkeit im Zusammenhang mit seinem früheren Amt als Regionspräsident in Hannover geht. Er wies zugleich den Vorwurf zurück, Bestechungsgelder angenommen zu haben. (red)