Potsdam feiert den salondergegenwart: Besucheransturm auf ein exzeptionelles Kulturereignis
Mit der Finissage am 4. Juli findet der salondergegenwart im Kunstraum Potsdam seinen krönenden Abschluss. Die Ausstellung hat sich innerhalb weniger Wochen als herausragendes Kunstevent der Hauptstadtregion etabliert - und Potsdam mit einer außergewöhnlichen privaten Kulturinitiative bereichert.
Große Resonanz auf 15 Jahre Kunstförderung
Der große Besucherzuspruch unterstreicht die Bedeutung des Projekts weit über die Kunstszene hinaus. Mehr als 300 Künstlerinnen und Künstler waren daran beteiligt. Die Ausstellung verband 75 Werke aus der Sammlung Holle mit 237 in Potsdam präsentierten Alumni-Arbeiten und machte damit 15 Jahre Kunstförderung eindrucksvoll sichtbar. Schon die Eröffnung zog über 150 Künstlerinnen und Künstler sowie Vertreter renommierter Galerien, wie Esther Schipper, Sprüth Magers, König, Judin und Wentrup, nach Potsdam.
Bereits in den ersten Wochen verzeichnete die Ausstellung rund 2.500 bis 3.000 Besucherinnen und Besucher und zählt damit zu den bestbesuchten Kunstausstellungen, die jemals im Kunstraum Potsdam stattgefunden haben. Für die abschließenden Öffnungstage wird trotz hochsommerlicher Temperaturen noch einmal mit rund 500 Gästen gerechnet – für eine Ausstellung dieser Art ein bemerkenswerter Zuspruch.
Treffpunkt der Gegenwartskunst
Der Kunstraum Potsdam entwickelte sich über Wochen zu einem zentralen Treffpunkt der deutschen Gegenwartskunst und zog neben einem kunstinteressierten Publikum auch prominente Gäste wie Wolfgang Joop und Herbert Grönemeyer an.
Der salondergegenwart zeigt eindrucksvoll, welche Strahlkraft private Kulturinitiativen für Potsdam entfalten können, und wie groß die Begeisterung der Potsdamerinnen und Potsdamer für anspruchsvolle Gegenwartskunst ist. Und die außergewöhnliche Resonanz macht deutlich, dass sich das Format innerhalb kürzester Zeit als fester Anziehungspunkt im kulturellen Leben der Stadt etabliert hat. (red)