Mehrheit der Berliner für Randbebauung des Tempelhofer Feldes
Angesichts des angespannten Wohnungsmarktes in der Hauptstadt sind fast zwei Drittel der Berlinerinnen und Berliner für eine Randbebauung des Tempelhofer Feldes. Zu diesem Ergebnis kommt die Industrie- und Handelskammer zu Berlin (IHK Berlin) in einer aktuellen repräsentativen Umfrage.
Über alle Parteigrenzen hinweg liegt die Zustimmung für eine maßvolle Randbebauung des Tempelhofer Feldes aktuell bei rund 59 Prozent. Die Werte verteilen sich dabei auf die Anhängerinnen und Anhänger der Senatsparteien CDU mit 73 Prozent und SPD mit 66 Prozent, gefolgt von den Wählerinnen und Wählern der Linken mit 61 Prozent, und dicht dahinter mit 60 (!) Prozent der Grünen. Lediglich 25 Prozent der Befragten lehnen eine Erschließung der Randflächen für den Wohnungsbau ab.
Rückblick: IHK-Umfrage – Berliner unterstützen EXPO-Bewerbung
IHK-Präsident Sebastian Stietzel: „Die Berlinerinnen und Berliner sind bei der Frage der Randbebauung des Tempelhofer Feldes weiter als Teile der Politik. Ja, es gab einen Volksentscheid. Aber seither hat sich die Welt verändert. Anstatt also standortgefährdende und für den Haushalt ruinöse Vergesellschaftungsdebatten zu führen, sollte die Politik den Wählerinnen und Wählern folgen. Günstigen Wohnraum gibt es nur, wenn mehr gebaut wird.“ (red)