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KI-Videoüberwachung am Kottbusser Tor
Die KI-Kameras am „Kotti“ sind bereit zum Einsatz | © Mugur Roman's Images, Canva (Symbolbild)

KI-Videoüberwachung am Kottbusser Tor

29. Oktober 2026

Die KI-gestützte Videoüberwachung am „Kotti“ wird Anfang November mit insgesamt 30 Kameras an 15 Standorten in Betrieb gehen. Rund um die Uhr sollen dann bestimmte Straftaten und Notfälle erkannt werden, damit Einsatzkräfte schneller reagieren können. Die Kameras sind bereits installiert – bislang wurde die Technik jedoch lediglich eingestellt und getestet. Der Echtbetrieb erfolgt vorerst in einer vierwöchigen Probephase.

Innensenatorin Iris Spranger (SPD) dazu: „Wir wollen Gefahren oder problematische Situationen früher erkennen, schnell reagieren und Menschen selbstverständlich damit den Schutz geben.“ Die Künstliche Intelligenz sei darauf programmiert, bestimmte Gewalttaten, insbesondere Schlägereien und andere Auseinandersetzungen, zu erkennen, sagt Projektleiter Markus van Stegen von der Berliner Polizei. Dafür analysiere das System typische Bewegungsmuster im Bereich des Kottbusser Tors. Erkennen die Kameras entsprechende Situationen, erhalten die Beamten auf der Wache ein akustisches Signal. Die Bildschirme schalten sich ein und zeigen das Geschehen in Echtzeit. Die Polizisten können die Lage anschließend selbst beurteilen und Einsatzkräfte verständigen. Die Aufnahmen werden den Angaben zufolge nach 30 Tagen gelöscht, sofern sie nicht als Beweismittel für Straftaten benötigt werden. (red)