ISTAF Indoor 2026:
Weltklasse-Leichtathletik vor 12.000 Fans in der Uber Arena
Das vergangene Wochenende stand in Berlin ganz im Zeichen der Leichtathletik und lieferte zugleich einen Vorgeschmack darauf, welche Rolle internationaler Spitzensport für die Ambitionen der Hauptstadt spielt, erneut Olympische Spiele auszurichten. Beim ISTAF Indoor in der ausverkauften Uber Arena erlebten 12.000 Zuschauer hochklassigen Sport, packende Duelle und mehrere internationale Spitzenleistungen.
Dass sich das ISTAF Indoor heute wieder als bedeutender Termin der Hallensaison etabliert hat, ist auch dem Engagement langjähriger Partner zu verdanken. Zu ihnen zählt die Spielbank Berlin, die das Meeting bereits vor mehr als einem Jahrzehnt unterstützte, als seine Zukunft zeitweise auf der Kippe stand.
Weltklasseleistungen
Sportlich bot der Abend zahlreiche Höhepunkte: Zwei Weltjahresbestleistungen, drei Meetingrekorde und mehrere Wettbewerbe auf internationalem Spitzenniveau.
Für den spektakulärsten Moment sorgte Kugelstoß-Weltmeisterin Jessica Schilder aus den Niederlanden. Mit 20,69 Metern stellte sie eine neue Weltjahresbestleistung auf und egalisierte zugleich den niederländischen Landesrekord.
Auch über 60 Meter Hürden gab es eine hochklassige Entscheidung: Nadine Visser gewann den Wettbewerb in 7,81 Sekunden. Die Niederländerin setzte sich in einem knappen Finale vor der Schweizerin Ditaji Kambundji durch.
Über die 60 Meter flach sprintete Hallenweltmeister Jeremiah Azu in 6,47 Sekunden zu einem neuen Meetingrekord. Für zusätzliche Spannung sorgte der Weitsprung der Frauen: Den Zentimeter-Krimi gewann schließlich die Niederländerin Pauline Hondema mit 6,57 Metern knapp vor Publikumsliebling Malaika Mihambo, die ebenfalls 6,57 Meter sprang, jedoch den schwächeren zweitbesten Versuch hatte. Die Olympiasiegerin und zweimalige Weltmeisterin hält seit 2020 mit 7,07 Metern den Meetingrekord beim ISTAF Indoor.
Berliner Olympiaperspektive
Das ISTAF Indoor zieht traditionell zahlreiche Gäste aus Politik, Wirtschaft und Sport an. Unter ihnen war Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner. Auch Martin Seeber, Meetingdirektor des ISTAF, sowie Kaweh Niroomand, offizieller Olympia-Beauftragter des Berliner Senats, verfolgten die Wettbewerbe in der ausverkauften Arena.
Ebenfalls vor Ort war der Berliner Olympiasieger Ronald „Ronny“ Rauhe. Der gebürtige Berliner zählt zu den erfolgreichsten deutschen Kanuten und engagiert sich heute als offizieller Botschafter für die Berliner Olympia-Bewerbung.
Gerhard Wilhelm, Sprecher der Geschäftsführung der Spielbank Berlin, betonte die Bedeutung solcher Veranstaltungen für den Sportstandort Berlin:
„Berlin gehört zu den großen Sportstädten Europas. Veranstaltungen wie das ISTAF Indoor zeigen, welche Begeisterung Spitzensport hier auslösen kann. Die Spielbank Berlin unterstützt deshalb auch die Bewerbung der Hauptstadt um Olympische Spiele. Mit Persönlichkeiten wie dem Olympiasieger Ronny Rauhe, der sich als Botschafter engagiert, bekommt diese Initiative starke Unterstützung.“
Mit Weltklasseleistungen und einer ausverkauften Uber Arena zeigte das ISTAF Indoor erneut, warum Berlin seit Jahren zu den wichtigsten Standorten der internationalen Hallen-Leichtathletik gehört. (eg)
