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ISTAF 2026: Weltklasse, Berliner Siege und ein starkes Signal für Olympia
Gemeinsam für den Sport, geeint für die Olympischen Spiele in Berlin: ISTAF-Turnierdirektor Martin Seeber, Kai Wegner, Regierender Bürgermeister von Berlin, Iris Spranger, Senatorin für Inneres und Sport, Gerhard Wilhelm, Sprecher der Geschäftsführung der Spielbank Berlin, Anette Brücher-Herpel, Geschäftsführerin der NOVOMATIC Spielbanken Holding Deutschland | Foto: Dirk Lässig

ISTAF 2026: Weltklasse, Berliner Siege und ein starkes Signal für Olympia

31. August 2026

Weltklasseleistungen, fünf deutsche Siege, zwei Meetingrekorde und 41.000 begeisterte Zuschauer: Das ISTAF 2026 hat am Sonntag das Berliner Olympiastadion erneut in eine große Bühne des internationalen Spitzensports verwandelt. Nur zwei Wochen nach den Europameisterschaften in Birmingham trafen Deutschlands beste Leichtathleten auf internationale Topstars – und lieferten einen Nachmittag, der sportlich wie atmosphärisch Maßstäbe setzte.

Dass sich das traditionsreiche Stadionfest bis heute als eines der bedeutendsten Leichtathletik-Meetings der Welt behaupten kann, ist auch starken und verlässlichen Partnern zu verdanken. Eine herausragende Rolle spielt dabei die Spielbank Berlin, die das ISTAF seit vielen Jahren als Hauptsponsor begleitet und entscheidend dazu beigetragen hat, die Veranstaltung langfristig in der Hauptstadt zu sichern. Das Engagement beim ISTAF ist zugleich Teil einer umfassenden Förderung des Spitzen- und Breitensports durch die Spielbank Berlin.

Mit 41.000 Besuchern gehört das Berliner Meeting weiterhin zu den zuschauerstärksten Leichtathletikveranstaltungen der Welt.

Politische Prominenz und ein starkes Bekenntnis zu Olympia

Unter den Gästen im Olympiastadion waren auch Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner und die Senatorin für Inneres und Sport Iris Spranger. "Ihre Anwesenheit unterstreicht die Bedeutung des ISTAF weit über den sportlichen Wettbewerb hinaus. Gerade mit Blick auf die Berliner Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele wird das traditionsreiche Stadionfest zu einem Schaufenster für die Leistungsfähigkeit der Sportmetropole", so Gerhard Wilhelm, Sprecher der Geschäftsführung der Spielbank Berlin.

Zehn Berliner Goldmedaillengewinnerinnen und -gewinner bei Olympischen und Paralympischen Spielen kamen auf dem großen Siegerehrungspodest zusammen und warben für die Berliner Bewerbung. In wenigen Wochen entscheidet der Deutsche Olympische Sportbund, mit welchem deutschen Bewerber Deutschland in das internationale Rennen um die Spiele 2036, 2040 oder 2044 gehen soll.

Kai Wegner nutzte das ISTAF für eine selbstbewusste Botschaft: „Das ISTAF heute hat das wieder gezeigt: Die Berlinerinnen und Berliner können Stimmung machen. Außerdem haben wir mit dem Olympiastadion das beste Leichtathletikstadion der Welt.“

Fünf deutsche Siege und große Momente

Sportlich bot das ISTAF reichlich Anlass für Berliner und deutsche Erfolgsmeldungen. Welt- und Europameister Leo Neugebauer entschied den ungewöhnlichen ISTAF-Dreikampf aus 100 Metern, Diskuswurf und 1500 Metern für sich. Nach zwei ungültigen Diskusversuchen bewies der deutsche Rekordhalter Nervenstärke und legte mit 58,54 Metern im dritten Versuch den Grundstein für seinen Erfolg.

Für einen der emotionalsten Momente des Tages sorgte der Berliner Emil Agyekum. Der Vize-Europameister und Deutsche Rekordhalter gewann die 400 Meter Hürden in 48,18 Sekunden. Trainingspartner Owe Fischer-Breiholz komplettierte als Zweiter den deutschen Doppelerfolg.

Marcel Langner, Geschäftsführer Spielbank Berlin mit 400-Meter-Hürden-Sieger Emil Agyekum, Foto: Dirk Lässig

Auch Julian Weber bestätigte seine außergewöhnliche Form. Einen Tag nach seinem 32. Geburtstag schleuderte der Europameister den Speer im letzten Versuch auf 89,54 Meter und feierte damit bereits seinen fünften ISTAF-Sieg in Folge.

Einen weiteren deutschen Erfolg gab es über 2000 Meter Hindernis durch Gesa Felicitas Krause. Und auch die deutsche 4-mal-100-Meter-Mixed-Staffel mit Gina Lückenkemper, Rebekka Haase, Marvin Schulte und Lucas Ansah-Peprah ließ sich von den 41.000 Zuschauern zum Sieg tragen.

Spielbank-Chef Gerhard Wilhelm mit der siegreichen Mixed-Staffel: Gina Lückenkemper, Rebekka Haase, Gerhard Wilhelm, Marvin Schulte, Lucas Ansah-Peprah, Foto: Dirk Lässig

International setzte unter anderem der Jamaikaner Kadrian Goldson ein Ausrufezeichen. Er gewann die 100 Meter in 9,98 Sekunden. Im Frauen-Sprint musste sich Lokalmatadorin Gina Lückenkemper in 11,22 Sekunden nur der Jamaikanerin Sabrina Dockery geschlagen geben.

Spielbank Berlin: Eine Partnerschaft mit besonderer Bedeutung

Dass Weltklasse-Leichtathletik in dieser Größenordnung dauerhaft in Berlin stattfinden kann, ist auch das Ergebnis einer außergewöhnlich beständigen Partnerschaft. Die Spielbank Berlin gehört seit vielen Jahren zu den wichtigsten Unterstützern des ISTAF. Bereits 2022 wurde das zehnjährige Jubiläum als Hauptsponsor gefeiert. Die Partnerschaft reicht in eine Phase zurück, in der die Zukunft des traditionsreichen Meetings aufgrund fehlender Finanzierung keineswegs selbstverständlich war. ISTAF-Meetingdirektor Martin Seeber würdigte bereits zum damaligen Jubiläum ausdrücklich, dass die Entwicklung des Meetings ohne die Partnerschaft mit der Spielbank Berlin nicht möglich gewesen wäre.

Dieses Engagement ist Teil eines wesentlich breiteren Bekenntnisses zum Sportstandort Berlin. Die Spielbank unterstützt seit Jahren sowohl den Spitzen- als auch den Breitensport und engagiert sich für zahlreiche Berliner Vereine und Sportinstitutionen – darunter 1. FC Union Berlin, Hertha BSC, ALBA Berlin, die Eisbären Berlin, Füchse Berlin und die Berlin Recycling Volleys.

Gerhard Wilhelm, Sprecher der Geschäftsführung der Spielbank Berlin, hat die Haltung des Unternehmens zur Sportförderung grundsätzlich auf den Punkt gebracht: „Sport ist in unserer Gesellschaft ein wichtiger Faktor und hat auch einen positiven Einfluss auf Integration und Inklusion.“

Damit verbindet die Spielbank ihr Engagement ausdrücklich nicht allein mit der öffentlichkeitswirksamen Förderung des Spitzensports. Sport wird als gesellschaftliche Kraft verstanden, die Menschen unterschiedlicher Herkunft und Lebenswelten zusammenbringt. Das ISTAF ist dafür eines der sichtbarsten Beispiele: Weltstars, deutsche Spitzenathleten, Nachwuchssportler und Zehntausende Zuschauer kommen an einem Nachmittag im Olympiastadion zusammen.

Für die Spielbank Berlin ist diese Unterstützung Teil eines umfassenderen Engagements für die Hauptstadt. Neben dem Sport fördert das Unternehmen auch kulturelle und gesellschaftliche Veranstaltungen und Projekte. Im Sport aber ist die Partnerschaft mit dem ISTAF zu einem besonderen Symbol für Kontinuität geworden.

Anette Brücher-Herpel, Geschäftsführerin NOVOMATIC Spielbanken Holding Deutschland mit Tyra Gittens, Siegerin im Weitsprung Frauen, Foto: Dirk Lässig

Ein Berliner Sportfest mit Signalwirkung

Das ISTAF 2026 war deshalb mehr als die Summe von Zeiten, Weiten und Platzierungen. 41.000 Zuschauer, eine außergewöhnliche Atmosphäre, deutsche und internationale Spitzenleistungen und ein Olympiastadion, das einmal mehr seine Qualitäten als große Leichtathletik-Arena demonstrierte, lieferten zugleich Argumente für Berlins sportpolitische Ambitionen.

Meetingdirektor Martin Seeber sprach von einer „echten Werbung für unseren Sport“. Tatsächlich dürfte der Sonntag auch als Werbung für Berlin gewirkt haben: für eine Stadt, die große internationale Sportveranstaltungen organisieren und ihr Publikum dafür begeistern kann – und für eine Sportmetropole, die mit langfristig engagierten Partnern wie der Spielbank Berlin auch künftig international sichtbar bleiben will. (as)

Die Spielbank Berlin ist treuer Partner des ISTAF im Olympiastadion Berlin: Gerhard Wilhelm, Sprecher der Geschäftsführung der Spielbank Berlin und Anette Brücher-Herpel, Geschäftsführerin NOVOMATIC Spielbanken Holding Deutschland, Foto: Dirk Lässig