IFA 2026: Berlin wird wieder zum Zentrum der Technologiewelt
Berlin steht in diesen Tagen wieder im Zeichen der internationalen Technologiewelt. Vom 4. bis 8. September 2026 findet auf dem Messegelände am Funkturm die IFA statt. Fünf Tage lang treffen internationale Konzerne, Start-ups, Fachpublikum, Medien und technikbegeisterte Besucher aufeinander. Die Messe positioniert sich dabei erneut als weltweit größtes Event für Home & Consumer Tech.
Mit mehr als 1.900 Marken aus 49 Ländern ist die IFA 2026 international breit aufgestellt. Die Größenordnung zeigt auch der Blick auf das Vorjahr: 2025 kamen rund 220.000 Besucher aus 140 Ländern nach Berlin. Für 2026 bewegt sich die IFA damit erneut in einer Größenordnung von mehr als 220.000 erwarteten Teilnehmerinnen und Teilnehmern.
Künstliche Intelligenz trifft auf den Alltag
Thematisch steht die IFA 2026 ganz im Zeichen der Frage, wie neue Technologien unseren Alltag, unsere Arbeit und unser Konsumverhalten verändern. Ein Schwerpunkt ist dabei Künstliche Intelligenz – von Personal AI und KI-Anwendungen in Haushaltsgeräten bis hin zu Robotik, Wearables und intelligent vernetzten Ökosystemen.
Besonders sichtbar wird dieser Trend bei IFA Next: Rund 300 Aussteller aus Start-ups, Forschung und Technologieunternehmen werden dort erwartet. Einen besonderen Schwerpunkt bilden humanoide Roboter und praktische Robotikanwendungen für Haushalt, Arbeitsplatz und Industrie. Ergänzt wird das Spektrum durch Smart Glasses, AI Wearables, PetTech und Smart Living.
Daneben bleiben klassische IFA-Themen wie Consumer Electronics, Home Appliances, Smart Home, Entertainment, Gaming und Connectivity zentrale Bestandteile der Messe. Auch nachhaltige Technologien gewinnen weiter an Bedeutung – etwa durch Kreislaufwirtschaft, Reparierbarkeit, Ecodesign und nachhaltige Materialien.
Fünf Themenfelder
Das fachliche Programm ist in fünf große Content-Tracks gegliedert:
- World of AI & Future of Tech – KI, Robotik, Wearables, Smart Home, Quantum und Spatial Computing
- Smart & Sustainable Living – nachhaltige Produkte, Kreislaufwirtschaft, Reparierbarkeit und regenerative Technologien
- Retail & Future of Commerce – KI im Handel, Omnichannel, Kundendaten, Logistik und Fulfillment
- Marketing & Creativity – Creator Economy, generatives Design, virtuelle Produktion und neue Formen des Brand Storytellings
- Culture & Lifestyle – Gaming, Entertainment, Berliner Kultur, Diversity und die Zukunft der Arbeitswelt
Damit zeigt die IFA, dass Technologie längst nicht mehr nur eine Frage neuer Geräte ist. Im Mittelpunkt steht zunehmend das Zusammenspiel von KI, Digitalisierung, Nachhaltigkeit, Handel und gesellschaftlichem Wandel.
Berlin als internationaler Tech-Standort
Für Berlin ist die IFA mehr als eine klassische Publikums- und Fachmesse. Sie bringt internationale Unternehmen, Investoren, Start-ups, Händler und Medien in die Hauptstadt und schafft damit eine wichtige Plattform für Geschäfte, Innovationen und internationale Vernetzung. Dass die Bedeutung der Messe für den Standort langfristig gesehen wird, zeigt auch die vorzeitige Verlängerung des IFA-Vertrags: Die Messe bleibt bis mindestens 2034 in Berlin. (red)