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Hackerangriff auf Berliner Senatsverwaltungen
Berlin erlebt erneut einen Cyberangriff | © Olbertz, Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0)

Hackerangriff auf Berliner Senatsverwaltungen

18. August 2026

Nach einer Cyberattacke sind zwei Berliner Senatsverwaltungen vom Landesnetz getrennt. Die Senatskanzlei teilte mit, dass der Angriff bei forensischen Untersuchungen festgestellt wurde. Das Landeskriminalamt (LKA), die Staatsanwaltschaft Berlin und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) sind derzeit mit den Untersuchungen beschäftigt.

Betroffen sind die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen sowie die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Umwelt und Klimaschutz. Beide Verwaltungen wurden daraufhin aus Sicherheitsgründen am Freitag vom Landesnetz isoliert, um weiteren Schaden zu verhindern. Ob kritische Daten abgeflossen sind, ist bislang unklar.

Zudem sei unter Leitung des Landesbevollmächtigten für Informationssicherheit des Landes Berlin ein Notfallkrisenstab eingerichtet worden, jedoch hält man sich mit Informationen vorsorglich zurück. „Aus ermittlungstaktischen Gründen können derzeit keine weiteren konkreten Informationen zu Ausmaß und Hintergründen gegeben werden“, hieß es aus Senatskanzleikreisen.

Nach Angaben von Senatssprecherin Christine Richter sind die beiden betroffenen Verwaltungen weiterhin arbeitsfähig. Sie seien derzeit allerdings nicht per Mail, sondern nur telefonisch erreichbar. Von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Senatsverkehrsverwaltung hörte man allerdings, dass den Beschäftigten am Montag mitgeteilt worden, dass die Arbeit im Homeoffice nicht möglich sei. „Wir sind praktisch arbeitsunfähig, ohne Internet und Mailkommunikation nach außen. An einer Lösung bis morgen glaubt hier kaum einer.“ (red)