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GASAG und AEG erweitern langjährige Energiepartnerschaft
(v.l.) Christian Schnürle, Ole Hertel und Matthias Trunk auf dem Dach der Uber Eats Music Hall | © Pedro Becerra

GASAG und AEG erweitern langjährige Energiepartnerschaft

24. Juli 2026

Die GASAG Solution Plus hat gemeinsam mit Mission Zero eine Photovoltaikanlage für die Anschutz Entertainment Group (AEG) realisiert. Die Anlage auf dem Dach der Uber Eats Music Hall in Berlin wurde kürzlich in Betrieb genommen. Die langjährige Zusammenarbeit zwischen der GASAG AG und AEG wird so um einen weiteren Baustein erweitert. Das Projekt ist auf den Direktverbrauch des erzeugten Stroms ausgelegt und ergänzt die bestehende Energieinfrastruktur am Standort gezielt mit erneuerbarer Energie. Durch die Nutzung des vor Ort erzeugten Solarstroms werden externe Strombezüge reduziert und CO2-Ausstoß am Standort verringert. Insgesamt kann die Anlage bis zu 66 Tonnen CO2- Emissionen im Jahr einsparen.

Matthias Trunk, GASAG-Vertriebsvorstand: „Die neue Photovoltaikanlage auf der Uber Eats Music Hall knüpft nahtlos an unsere langjährige Zusammenarbeit mit AEG an und entwickelt sie durch den Einsatz von Sonnenstrom konsequent weiter. Sie steht exemplarisch für unseren Anspruch, standortspezifische und zukunftsfähige Energielösungen mit Partnern zu realisieren. So entstehen Versorgungskonzepte, die wirtschaftlich überzeugen und die Nachhaltigkeitsziele unserer Kunden wirksam unterstützen.“

Ole Hertel, Senior Vice President und Managing Director AEG Operations GmbH: „Mit der neuen Photovoltaikanlage auf der Uber Eats Music Hall stärken wir die nachhaltige Entwicklung unseres Standorts am Uber Platz. Der erzeugte Solarstrom wird zu 100 Prozent direkt vor Ort genutzt und unterstützt den laufenden Betrieb. Gemeinsam mit unserem Energiepartner GASAG und Mission Zero zeigen wir, wie bestehende Infrastruktur gezielt um erneuerbare Energie ergänzt werden kann.“

Christian Schnürle, CEO & Co-Founder Mission Zero: „Wir freuen uns sehr heute dieses historische Projekt an der Seite unserer Partner heute einweihen zu dürfen. 200 kwp auf dem Dach der Uber Arena stehen Berlin und allen Beteiligten gut zu Gesicht. Wir sind stolz, mit den Herstellern von GoodWe, Solar Fabrik und Wattstone dieses Projekt in kurzer Zeit umgesetzt zu haben. Danke an alle Beteiligten und Danke an unser Team hinter den Kulissen. Wir freuen uns schon, wenn wir durch unser Projekt den bisherigen Strom aus dem Netz nun in die in den Bereich der Eigenproduktion überführen. Viele Sportstätten und Gebäude in Deutschland haben noch Potential diesem Weg zu folgen. Wir freuen uns mit diesem Vorzeigeprojekt auch andere auf den Weg von grüner Energie zu führen. Danke für das Vertrauen an die GASAG Berlin und die Anschutz Entertainment Group.“

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Individualisierte Lösung des Anlagendesign

Die Photovoltaikanlage ist als Aufdach- und Fassadenlösung mit Ost-West-Ausrichtung konzipiert. Diese Konfiguration führt zu einer breiteren Erzeugungskurve über den Tagesverlauf hinweg und gewährleistet einen höheren Energieertrag in den Morgen- und Abendstunden. Gerade bei Veranstaltungsstätten entspricht dies besser dem tatsächlichen Lastprofil als eine klassische Südausrichtung mit Erzeugungsspitzen zur Mittagszeit.

Die neue PV-Anlage auf dem Dach der Uber Eats Music Hall steht so exemplarisch für die individualisierten Versorgungskonzepte, die GASAG Solution Plus seinen Kunden liefert, um Erzeugung, Verbrauch und bestehende Infrastruktur zusammenzuführen.

Mit einer installierten Leistung von bis zu 200 Kilowatt (kw) und insgesamt 407 Modulen auf einer Fläche von rund 830 Quadratmetern zählt die Anlage zudem zu den größten Photovoltaik-Dachprojekten in Berlin. Der erzeugte Strom wird vollständig vor Ort in der Uber Eats Music Hall genutzt. Die Energie steht damit direkt für den Betrieb der Veranstaltungsstätte zur Verfügung, unter anderem für den Veranstaltungsbetrieb oder die Medienausspielung auf dem Uber Platz.

Die Kombination aus der standortangepassten Ausrichtung der PV-Moule und dem vollständigen Eigenverbrauch der produzierten Energie reduziert nicht nur externe Energiebezüge, sondern ermöglicht auch die maximale Wirtschaftlichkeit der Anlage.

Herausforderung „Bauen im Bestand“

Trotz der Weiternutzung der Uber Eats Music Hall während der Bauphase konnte die Photovoltaikanlage innerhalb kurzer Zeit und ohne Einschränkungen für den Veranstaltungsbetrieb realisiert werden. Die Anlieferung und Installation der Komponenten wurde vollständig über einen Kran organisiert, sodass keine betrieblichen Abläufe unterbrochen werden mussten und die Nutzung der Uber Eats Music Hall durchgehend gewährleistet blieb.

Ein technischer Schwerpunkt lag in der Integration der PV-Anlage in die vorhandene Dachstruktur, die bisher nur als Gründach genutzt wurde. Während begrünte Dächer und Photovoltaik häufig als konkurrierende Nutzungen betrachtet werden, zeigt die gewählte Ausrichtung der Module exemplarisch, wie sich beide Systeme sinnvoll kombinieren lassen.

Die Photovoltaikanlage dient dabei nicht nur der Energieerzeugung, sondern wirkt sich zugleich positiv auf das Mikroklima des Daches aus, das für gewöhnlich direkter Sonne ausgesetzt ist. Durch die von den Modulen erzeugte Teilverschattung wird die Verdunstung auf dem Dach reduziert, was die Vegetation unterstützt. (red)