Demokratie im Dialog, Entertainment im Wandel
Demokratie im Dialog, Entertainment im Wandel
Spielbank Berlin setzt Akzente beim traditionsreichen Berliner Presseball
Der Berliner Presseball im JW Marriott Berlin setzte 2026 ein Zeichen für Demokratie, Meinungsfreiheit und gesellschaftlichen Dialog – und machte deutlich, wie nah Haltung und Unterhaltung heute beieinanderliegen. Denn Entertainment schafft Reichweite, bringt Menschen zusammen und eröffnet Räume für Austausch.
Meinungsfreiheit im Mittelpunkt
Ein Höhepunkt des Abends war die Laudatio von Walter Kohl auf den Träger des Ehrenpreises für Meinungsfreiheit, Schauspieler und Theaterdirektor Dieter (Didi) Hallervorden. Mit eindringlichen Worten erinnerte Kohl, Sohn des legendären Kanzlers der Einheit, Helmut Kohl, an die fundamentale Bedeutung dieses Grundrechts:
„Das Ende der Meinungsfreiheit ist der Anfang vom Ende der Demokratie. Wir leben in einer Zeit, in der wir alle aufgerufen sind – wir haben viel zu tun und viel zu verlieren.“
Auf der Bühne, im Film oder im gesellschaftlichen Diskurs nutzt Hallervorden seine Bekanntheit und damit Reichweite, um Diskussionen anzustoßen, Konventionen zu hinterfragen und Meinungsvielfalt sichtbar zu machen. Gerade diese Verbindung von Öffentlichkeit, Mut und Verantwortung macht ihn zu einem herausragenden Preisträger.
Auch Gerhard Wilhelm, Sprecher der Geschäftsführung der Spielbank Berlin, würdigte den beliebten Schauspieler: „Dieter Hallervorden ist eine Institution im deutschen Unterhaltungsgeschäft und setzt sich seit Jahrzehnten mit Haltung und Engagement für Meinungspluralität ein.
Ein europäisches Symbol für Pressefreiheit
Ein weiteres starkes Zeichen setzte die Begegnung der Geschäftsführung der Spielbank Berlin mit Gérard Biard, Chefredakteur der französischen Satirezeitschrift Charlie Hebdo und Preisträger 2025. Auch nach dem verheerenden Terroranschlag von 2015, der das Magazin weltweit zum Symbol für den Kampf um Freiheit und gegen islamistischen Terror machte, steht Biard unbeirrt für die Verteidigung der Meinungsfreiheit – auch dort, wo sie provoziert oder unbequem ist.
Im Gespräch mit der Spielbank Berlin wurde deutlich, dass Meinungsfreiheit kein abstraktes Ideal ist. Sie lebt von Begegnung, Dialog und Öffentlichkeit – von Räumen, in denen unterschiedliche Perspektiven aufeinandertreffen.
Mit ihrem hochwertigen Unterhaltungsprogramm im Casino on Tour, das durch den futuristischen Roboter der Spielbank ein weiteres Ball-Highlight darstellte, verband die Spielbank Berlin Menschen, lud zum Verweilen ein und war bis spät in die Nacht der Magnet des traditionsreichen Events.
Der Bundespresseball 2026 machte eindrucksvoll sichtbar: Demokratie lebt vom Gespräch. Unterhaltung wurde zum verbindenden Element, das Menschen zusammenführte, Austausch ermöglichte und Diskussionen beflügelte. Seit 1872 ist der Ball mit einer Vielzahl klingender Namen verbunden, darunter Bundeskanzler wie Willy Brandt oder Helmut Kohl, Bundespräsidenten wie Walter Scheel, Nobelpreisträger wie Günter Grass, Stars wie Ray Charles, Marlene Dietrich oder Wirtschaftsgrößen wie Ferdinand Porsche oder Friede und Axel Springer. (vk)