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Bündnis ruft zu Protesten gegen die Energiepolitik der Bundesregierung auf
Ein breites Bündnis setzt sich für grüne Energie ein | Bild: Olesia Bekh, Canva

Bündnis ruft zu Protesten gegen die Energiepolitik der Bundesregierung auf

14. April 2026

Am Samstag ruft ein breites Bündnis in Berlin, Hamburg, Köln und München unter dem Motto „Erneuerbare Energien verteidigen!“ zu Demonstrationen auf. Die Proteste sollen ein klares Zeichen gegen die aktuelle fossile Energiepolitik der Bundesregierung setzen. Statt der umstrittenen Politik von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) brauche es jetzt eine konsequente Strategie für eine sichere, bezahlbare und lebenswerte Zukunft, so das Bündnis.

Die Demo in Berlin beginnt um 12:00 Uhr am Invalidenpark. Geplant sind Redebeiträge von Vertreterinnen und Vertretern aus Wissenschaft, Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Politik, darunter Prof. Dr. Maja Göpel, Luisa Neubauer (Fridays for Future), Christoph Bautz (Campact), Martin Kaiser (Greenpeace), Andreas Arens (Bundesverband WindEnergie), Prof. Dr. Katharina Reuter (Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft), Dr. Nina Scheer (SPD), Felix Banaszak (Bündnis 90/Die Grünen) und Luigi Pantisano (Die Linke).

Trägerkreis der Demonstrationen in den vier Großstädten sind Campact, die Deutsche Umwelthilfe, Fridays for Future, Germanwatch, GermanZero, Greenpeace und WWF Deutschland.

Nele Evers, Sprecherin Fridays for Future: „Wir erleben aktuell einen Frontalangriff auf die Energiewende. Während Heizen, Strom und Mobilität immer teurer werden, setzt Wirtschaftsministerin Katherina Reiche weiter auf fossiles Gas und Geschenke für die Lobby. Sie blockiert erneuerbare Energien nicht nur, sondern zerstört sie aktiv – dabei ist klar: Erneuerbare Energien sind günstiger, sicher und gut fürs Klima. Wir brauchen jetzt eine echte, erneuerbare Energiewende!“ (red)