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Beschäftigte der ostdeutschen Energiewirtschaft entlastet
Die Beschäftigten der ostdeutschen Energiewirtschaft haben mehr Geld im Portmonee | Bild: pixelshot, Canva (Symbolbild)

Beschäftigte der ostdeutschen Energiewirtschaft entlastet

21. April 2026

Die rund 19.000 Beschäftigten der privaten Energiewirtschaft in Ostdeutschland bekommen mehr Gehalt. Zum 1. April 2026 ist die zweite Stufe der Entgelterhöhungen aus dem Tarifabschluss 2025 für die kommunalen Energieversorgungsunternehmen in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern in Kraft getreten, und die Beschäftigten erhalten 3,5 Prozent mehr Vergütung. Für Auszubildende und dual Studierende erhöhen sich diese um 75 Euro pro Monat.

„Diese zweite Erhöhung kommt gerade richtig. Sie hilft unseren Kolleginnen und Kollegen, die derzeit stark ansteigenden Preise an den Tankstellen und Supermarktkassen etwas abzufedern“, sagt Stephanie Albrecht-Suliak, Landesbezirksleiterin der IGBCE in Nordost. Bereits zum 1. April 2025 hatten die Beschäftigten in den rund 140 kommunalen Energieversorgungsunternehmen Ostdeutschlands in einem ersten Schritt 3,5 Prozent mehr Geld bekommen. Die Ausbildungsvergütungen waren 2025 ebenfalls in einem ersten Schritt gestiegen.

Daneben hatten sich IGBCE und der Arbeitgeberverband der energie- und versorgungswirtschaftlichen Unternehmen (AVEU) auf einen exklusiven Bonus für IGBCE-Mitglieder verständigt. Danach können sich Gewerkschaftsmitglieder seit 2025 drei Tage für gewerkschaftliche Schulungen freistellen lassen, einen Tag mehr als zuvor. Dieser dritte Tag kann alternativ in Geld – 350 Euro – umgewandelt werden. Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit bis zum 28. Februar 2027. (red)