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Berliner Volksbank blickt auf erfolgreiches Jahr 2023 zurück
v.l.: Mathias Paulokat, Pressesprecher der Berliner Volksbank eG, Carsten Jung, Vorstandsvorsitzender der Berliner Volksbank eG, und Daniel Keller, stellvertretender Vorsitzender der Berliner Volksbank eG | BERLINboxx

Berliner Volksbank blickt auf erfolgreiches Jahr 2023 zurück

22. März 2024

Gute Bilanz: Die Berliner Volksbank blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2023 zurück. Bei einer Pressekonferenz im neu erbauten Quartier in der Bundesallee in Wilmersdorf stellten Vorstandsvorsitzender Carsten Jung und stellvertretender Vorsitzender Daniel Keller die Ergebnisse vor. Insgesamt konnte die Genossenschafts-Bank den Rohüberschuss um knapp 25 Prozent steigern. Der Bilanzgewinn erreichte unterdessen eine Summe von knapp 40 Millionen Euro (2022: knapp 30 Millionen Euro). "Unser Ergebnis erlaubt es uns, der Vertreterversammlung eine Dividende in Höhe von 3,0 Prozent zuzüglich 1,0 Prozent Bonus vorzuschlagen“, so Jung. Man wolle die Mitglieder am wirtschaftlichen Erfolg beteiligen.

Kreditgeschäft im Plus: Finanzierungen in Berlin und Brandenburg nachgefragt

Trotz der bereits im Jahr 2022 einsetzenden und 2023 vollzogenen Zinswende und des damit verbundenen rückläufigen Geschäfts mit Immobilienfinanzierungen konnte die Bank ein Kundenkreditvolumen von brutto rund 2,5 Milliarden Euro ausreichen. Das bilanzielle Volumen der Kundenkredite hat sich damit um 2,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr erhöht. Die Nettorisikovorsorge im Kreditgeschäft stieg 2023 um 43,0 Millionen Euro und bewegt sich damit auf relativ niedrigem Niveau, was für die hohe Qualität des Kreditportfolios der Berliner Volksbank spricht.

Zufriedene Kunden und Mitarbeiter

Besonders beeindrucken im Jahresrückblick die Kunden- und Mitarbeiterzahlen. Mit einem Zuwachs von 4.840 Mitgliedern stieg die Mitgliederzahl zum Jahresende 2023 auf 224.000. Die Zahl der Kunden lag über einer halben Millionen, wobei die Bilanzsumme stabil bei knapp 18 Milliarden Euro blieb. Die Belegschaft der Berliner Volksbank wuchs außerdem auf knapp 2.000. Zurückzuführen sei dies auf attraktive Benefits und eine gute Arbeitsatmosphäre, heißt es von der Bank. Ein entscheidender Faktor sowohl für Mitarbeiter als auch Kunden sei außerdem das kulturelle Engagement. Ein prominentes Beispiel ist die Berlin Art Week, die die Bank als Hauptsponsor unterstützt. Die Investitionssumme für Förderprojekte, Sponsorings und Spenden in der Region Berlin-Brandenburg beträgt knapp zwei Millionen Euro.

Einsatz für grüne Energie

Auch beim Thema Nachhaltigkeit setzt das Kreditinstitut Standards. Bereits im Jahr 2012 gründete die Berliner Volksbank eine Abteilung für Erneuerbare Energien, die seither weiter ausgebaut wurde. Mit Erfolg: Im Jahr 2023 konnten knapp 150 Megawatt Leistungsausbau finanziert werden, das entspricht einer Versorgungsleistung für 77.100 Haushalte. Die Gesamtleistung beim Umstieg auf grüne Energien beträgt seit 2012 ein Gigawatt Leistung - genug, um alle Haushalte in Brandenburg zu versorgen. Interessierten Kunden bietet die Bank spezialisierte Beratung für Nachhaltigkeit und für den Bezug von Fördermitteln an.

Ausblick: Operative Ziele für 2024 bekräftigt

Das aktuell unsichere geopolitische Umfeld, das Inflations- und anhaltend inverse Zinsniveau sowie die Unsicherheiten am Kapitalmarkt werden auch in diesem Jahr Thema sein. Die Berliner Volksbank erwartet ein zurückhaltendes Investitionsverhalten der Kunden. Sie ist dennoch davon überzeugt, dass sie ihren Wachstumskurs der vergangenen Jahre auch in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld fortsetzen wird. Im Privatkunden-Geschäft strebt sie eine fortlaufende am Kundenbedarf orientierte hohe Verfügbarkeit ihrer Leistungen sowie die Gewinnung von Neukunden an. „Unter dem Strich erwarten wir, dass die Ergebnislage der Bank im laufenden Jahr aufgrund des Wegfalls von Sondereffekten aus der Zinswende zwar leicht rückläufig sein wird, dabei aber weiterhin sehr stabil und klar positiv ausfällt“, fasst Carsten Jung den Ausblick zusammen. (bk)