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Berlin TXL wächst weiter
(v.l.) Christian Gaebler, Senator für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen; Dr. Julia Neuhaus, Präsidentin der Berliner Hochschule für Technik; Emine Demirbüken-Wegner, Bezirksbürgermeisterin Reinickendorf; und Dr. Ina Czyborra, Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege | © Bezirksamt Reinickendorf

Berlin TXL wächst weiter

28. Juli 2026

Terminal A stärkt Reinickendorf als Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort

Mit dem feierlichen Spatenstich für den Umbau des ehemaligen Terminals A des Flughafens Tegel beginnt ein weiterer wichtiger Abschnitt in der Entwicklung des Zukunftsstandortes Berlin TXL. Künftig wird das denkmalgeschützte Gebäude als Campus der Berliner Hochschule für Technik (BHT) genutzt und damit zu einem Ort für Lehre, Forschung und Innovation.

Die Ansiedlung der Berliner Hochschule für Technik ist ein zentraler Baustein der Entwicklung von Berlin TXL. Das ehemalige Flughafengelände wandelt sich Schritt für Schritt zu einem europaweit bedeutenden Innovations- und Forschungsstandort. Gemeinsam mit Christian Gaebler (SPD), Senator für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen, Dr. Ina Czyborra, Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege, sowie Dr. Julia Neuhaus, Präsidentin der Berliner Hochschule für Technik, nahm Bezirksbürgermeisterin Emine Demirbüken-Wegner (CDU) am feierlichen Spatenstich teil.

„Für Reinickendorf beginnt mit dem Umbau des ehemaligen Flughafens Tegel ein neues Kapitel. Wo einst Flugzeuge starteten und landeten, entsteht künftig ein Ort des Wissens, der Forschung und der Innovation. Die Berliner Hochschule für Technik wird unseren Bezirk als Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort nachhaltig stärken und jungen Menschen beste Bedingungen für Studium, Forschung und Entwicklung bieten. Die Entwicklung des ehemaligen Flughafens ist dabei weit mehr als ein Bauprojekt, sie schafft Perspektiven für kommende Generationen, fördert die enge Vernetzung von Hochschule und Wirtschaft und setzt ein starkes Zeichen für die Zukunft Reinickendorfs“, erklärt Demirbüken-Wegner.

Im ehemaligen Terminal A entstehen auf rund 25.000 Quadratmetern moderne Flächen für Lehre, Forschung und Begegnung. Nach derzeitiger Planung soll der neue Campus ca. 2030 eröffnet werden und Platz für 2.500 Studierende bieten. Besonderes Augenmerk liegt auf dem denkmalgerechten Umbau des ehemaligen Flughafengebäudes. Die charakteristische Grundstruktur der Ankunftsebene bleibt erhalten. Auch die markanten, farbigen Orientierungstürme werden restauriert und bleiben als prägendes Gestaltungselement bestehen. Das Erscheinungsbild der Fassade wird weitgehend bewahrt und zugleich durch eine moderne Verglasung ergänzt.

Neben Hörsälen, Seminarräumen und Forschungsflächen wird auch ein großes Gewächshaus entstehen, das Raum für Pflanzen- und Klimaexperimente bietet. Lediglich ein kleiner Gebäudeteil wird neu errichtet, dort soll künftig die Mensa untergebracht werden. So entsteht ein harmonischer Dialog zwischen historischer Architektur und zeitgemäßer Hochschulnutzung, mit dem Ziel, den ursprünglichen Gebäudebestand weiterhin ablesbar zu machen und gleichzeitig den Anforderungen eines modernen Campus gerecht zu werden. (red)