Ausgezeichnet: Berliner Landesorden für zwölf Bürgerinnen und Bürger
Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Kai Wegner (CDU), übergibt heute im Roten Rathaus den Verdienstorden des Landes Berlin an zwölf Bürgerinnen und Bürger für ihre Leistungen sowie ihr besonderes Engagement für die Stadt. Die BERLINboxx gratuliert herzlich.
Zu den Ausgezeichneten zählen:
- Elena Semechin – Top-Sportlerin (Schwimmen) und mehrfache paralympische Goldmedaillen-Siegerin, die sich nach einer schweren Erkrankung in den Sport zurückgekämpft und mit ihrem eigenen Beispiel vielen Menschen Mut gemacht hat. Die Ausnahmesportlerin wird dabei von der Spielbank Berlin unterstützt.
- Martina Tittel – seit 2015 Inhaberin der Nicolaischen Buchhandlung in Friedenau, der ältesten Buchhandlung Berlins; durch ihr langjähriges Engagement für Literatur, Buchkultur und den unabhängigen Buchhandel leistet sie einen wichtigen Beitrag zum kulturellen Leben der Stadt. Die von ihr geführte Buchhandlung ist weit über Berlin hinaus als traditionsreicher Ort des geistigen und kulturellen Austauschs bekannt.
- Şemsi Bilgi – Informatikerin und Vorstandsvorsitzende des Türkischen Frauenvereins, engagiert sich seit über drei Jahrzehnten ehrenamtlich für die gesellschaftliche Teilhabe und Gleichstellung türkischer Frauen in Berlin.
- Thomas de Vachroi – seit 2017 als erster Armutsbeauftragter Deutschlands tätig, setzt sich für benachteiligte Menschen ein, insbesondere für Menschen, die von Armut und Obdachlosigkeit betroffen sind.
- Prof. Dr. Karsten Dreinhöfer – Chefarzt in der Rehabilitationsklinik Medical Park Berlin Humboldtmühle, unterstützte die Berliner Ehrenbürgerin und Holocaust-Überlebende Margot Friedländer bei der Gründung der gemeinnützigen Margot-Friedländer-Stiftung und hält ihr Vermächtnis durch sein Engagement im Vorstand der Stiftung lebendig.
- Jan Eder – war 33 Jahre für die Industrie und Handelskammer zu Berlin tätig, davon 22 Jahre als Hauptgeschäftsführer, und hat die wirtschaftliche Entwicklung der Hauptstadt maßgeblich mitgeprägt.
- Bastian Finke – hat 1990 „Maneo“, das älteste schwule Anti-Gewalt-Projekt in Deutschland mit Sitz in Berlin, mitbegründet und bis Juni 2026 geleitet, und engagiert sich gegen Gewalt, Diskriminierung und Ausgrenzung von schwulen und bisexuellen Männern sowie der gesamten LSBTIQ+-Gemeinschaft in Berlin.
- Beate Kitzmann – Geschäftsführerin des Naturhofs Malchow, einer Naturschutzstation, die sich durch ihre umweltpädagogische Arbeit auszeichnet. Mit speziellen Bildungsangeboten lernen Kinder und Jugendliche die Natur anschaulich und spielerisch kennen und zu schützen.
- Dragan Mitrovski – seit 35 Jahren Vorsitzender des Kirchenrats der serbisch-orthodoxen Gemeinde in Berlin, wo er über die eigene Gemeinde hinaus einen Beitrag zur Integration und zum interkulturellen und interreligiösen Dialog in Berlin leistet.
- Reinhard Müller – Gründer und Vorstandsvorsitzender der EUREF AG; der Standort hat sich zu einem internationalen Forum für Innovationen im Bereich der Energie sowie einer Plattform für die Vernetzung von Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Öffentlichkeit entwickelt.
- Nadja Ofuatey-Alazard – Journalistin, Filmemacherin und Kulturwissenschaftlerin, engagiert sich gegen Rassismus, für die Teilhabe von schwarzen, afrikanischen und afrodiasporischen Menschen in Deutschland sowie für dekoloniale Erinnerungsarbeit.
- Sabine Röhm – Pfarrerin der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO), setzt seit Jahren ein starkes Zeichen der Wertschätzung für die Menschen in Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben, speziell im Bereich der Seelsorge.
Dazu Kai Wegner: „Tausende Menschen engagieren sich in Berlin für ein solidarisches Zusammenleben, für Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Traditionell zeichnen wir am Verfassungstag des Landes Berlin Frauen und Männer mit dem Verdienstorden aus, die sich in besonderer Weise um unsere Stadt verdient gemacht haben. Wir würdigen heute die Lebenswege und die Leistungen von zwölf Bürgerinnen und Bürgern, die sich seit langem und auf vielfältige Weise für Berlin einsetzen. Gesellschaftliches Engagement ist der Kitt, der unsere Gesellschaft zusammenhält und sie damit auch noch resilienter macht.“ (red)