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Assefa gewinnt BMW Berlin-Marathon – Weltrekord bleibt aus
Die Äthiopierin Tigst Assefa hat den Marathon gewonnen | © Petko Beier, SCC EVENTS

Assefa gewinnt BMW Berlin-Marathon – Weltrekord bleibt aus

28. September 2026

Die Äthiopierin Tigst Assefa hat den 52. BMW Berlin-Marathon 2026 in 2:11:02 Stunden gewonnen. Die 29-Jährige galt als Favoritin und hatte den Weltrekord von Ruth Chepngetich über 2:09:56 Stunden im Blick.

Bis kurz vor dem Ziel lag Assefa auf Kurs für eine neue Bestmarke. Nach Kilometer 40 war sie jedoch offenbar von einer Verletzung beeinträchtigt und humpelte über die Strecke. Der Weltrekord war damit außer Reichweite. Im Ziel ging Assefa enttäuscht zu Boden.

Auch die deutsche Läuferin Esther Pfeiffer musste nach rund 45 Minuten den Marathon vorzeitig beenden. Die 29-Jährige wollte eine neue nationale Bestmarke erzielen, musste kurz vor Kilometer 15 aber ebenfalls verletzungsbedingt aufhören. Der deutsche Rekord bleibt damit bei Irina Mikitenko, die 2008 eine Zeit von 2:19:19 Stunden erreichte. Pfeiffer hatte sich monatelang auf den Marathon vorbereitet, welcher erst ihr zweiter in ihrer Karriere gewesen war.

Der BMW Berlin-Marathon gilt als eine der schnellsten Marathonstrecken der Welt. In der Hauptstadt wurden bereits zahlreiche Weltrekorde aufgestellt. Bei den Männern setzte sich der Äthiopier Guye Adola in 2:02:51 Stunden durch und erzielte damit eine persönliche Bestleistung. Zweiter wurde sein Landsmann Dida in 2:03:17 Stunden. (red)