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BusinessMagazin

Sichere Energieversorgung

11. Mai 2026

Krisen, Konflikte und eine angespannte Weltlage verunsichern viele Menschen. Wer seine Wohnung heizt oder ein Unternehmen führt, fragt sich: Bleibt Energie bezahlbar und zuverlässig verfügbar?

Die Gaskrise 2022/2023 hat gezeigt, wie verletzlich unser System ist. Vor allem regionale Energieversorger haben reagiert: mit stärkeren Sicherheitskonzepten für kritische Infrastrukturen und langfristigen Beschaffungsstrategien, die kurzfristige Preisschwankungen an den Börsen abfedern und Kundinnen und Kunden vor abrupten Preissprüngen schützen. Dafür müssen Beschaffung und Vertrieb eng zusammenarbeiten sowie Absatzprognosen, Marktbeobachtungen und Beschaffungspositionen laufend abgleichen. Gleichzeitig hat die Krise verdeutlicht, wie wichtig der Ausbau erneuerbarer Energien ist. Sie erhöhen die Unabhängigkeit und sichern künftigen Generationen saubere und bezahlbare Energie. Gerade in Krisenzeiten ist das Zusammenspiel aus Bezahlbarkeit, Versorgungssicherheit und Nachhaltigkeit entscheidend, um Vertrauen zu erhalten und den Energiesektor zu stärken.

Diese Prinzipien fließen auch in die Beschaffungs- und Sicherheitsstrategie der GASAG ein: Klare Verantwortlichkeiten, interne Steuerungsprozesse, nachhaltige Transformationspfade sowie vorausschauendes Risiko- und Krisenmanagement gehören heute zu unserem Alltag.

Auch wenn es derzeit keine Anzeichen für akute Versorgungsengpässe gibt, reicht es nicht, nur auf Preisstabilität zu schauen. Physische Sicherheit, von vorausschauenden Beschaffungspositionen bis zu Speicherstrategien, muss ebenso im Fokus stehen. In Zeiten massiver geopolitischer Verwerfungen sind Staat und Energieunternehmen gefordert, Maßnahmen eng abzustimmen. Nur so bleibt die Energieversorgung verlässlich.