BERLINboxx Hauptstadtkalender
Details
Datum:
6. November 2026, 18:00 – 21:00 Uhr
Veranstaltungskategorie:
Top News
Gesellschaft
Architektur, Bauen & Immobilien
Kultur & Kreativwirtschaft
Event Website:
www.loop-raum.de/UNCOVER-1
Veranstalter
Veranstaltungsort
Ausstellung: UNCOVER.
Ostdeutsche Künstler zwischen Zuschreibung & Sichtbarkeit
Mehr als 35 Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung bleibt die Frage aktuell, welche Künstler und künstlerischen Positionen aus Ostdeutschland Eingang in die gesamtdeutsche Kunstgeschichte gefunden haben. Und welche bis heute weitgehend übersehen werden.
UNCOVER, ein von Women in Arts and Media e.V. initiiertes Projekt, widmet sich Künstlern, die in der DDR geboren und sozialisiert wurden oder nach 1989/90 in Ostdeutschland aufgewachsen sind. Im Mittelpunkt stehen ihre Werke, persönlichen Erfahrungen und die gesellschaftlichen sowie institutionellen Bedingungen ihres Schaffens.
Die Ausstellung zeigt Kunstwerke von Gerda Lepke, Barbara Toch, Karin Hunger, Nadja Schütt, Tobia König und Vivien Schlecht. Ihre Geburtsjahrgänge reichen von 1939 bis 1992. Damit begegnen sich künstlerische Lebenswege aus der DDR, Erfahrungen der Transformationszeit und jüngere Positionen, die sich erst im wiedervereinigten Deutschland entwickelt haben.
Malerei, Grafik, Installation, Objekte und experimentelle Arbeiten eröffnen unterschiedliche Perspektiven auf künstlerische Selbstbehauptung, gesellschaftliche Umbrüche und individuelle Freiräume.

UNCOVER verbindet drei Formate: eine physische Ausstellung im co/site exhibition, eine digitale 3D-Ausstellung und eine begleitende Podcastreihe.
Mit der Umbenennung von B-Part in co/site Am Gleisdreieck beginnt für den Standort ein neues Kapitel. Der Ausstellungsbereich firmiert künftig als co/site exhibition und wird weiterhin von loop – raum für aktuelle kunst kuratiert. Künstlerischer Leiter ist Rüdiger Lange.
Eröffnung: Freitag, 6. November 2026, 18 Uhr
Ausstellungsdauer: 7. November bis 5. Dezember 2026
Öffnungszeiten: Mittwoch bis Samstag, 14 bis 18 Uhr
Begleitprogramm: Am 20. November um 18 Uhr findet der Gesprächsabend „Zwischen den Generationen. Ostdeutsche Künstler im Gespräch“ statt. Die Finissage am 5. Dezember bietet nochmals Gelegenheit zu einer gemeinsamen Führung und Diskussion.
